On Tour

Donnerstag, 5. November 2009

Wutzsee

Wenn am Wochenende schönes Herbstwetter die Novemberdepression kurzfristig unterbricht, ist das eine gute Gelegenheit der Stadt wieder mal zu entfliehen und das Umland aufzusuchen. Die Frage die sich dabei jedesmal wieder stellt, lautet natürlich: Wohin? Dank Tagesspiegel und seiner Wanderkartenserie vom letzten Jahr, kamen wir auf Lindow (Mark)

Herbstlaub vor Seekulisse
Herbstidyll am Wutzsee - Foto: h|b

Rund 60 Kilometer von Berlin entfernt, ist der kleine Ort zwischen zwei Seen angenehm schnell erreichbar. Laut der Karte, ist der kleinere der Seen, der Wutzsee gut zu umwandern. Für die knapp 7 Kilometer setzt der geübte Wanderer rund anderthalb Stunden an. Wer jetzt denkt, dass man da auf Seehöhe gemütlich um den See schlendern kann, der irrt sich allerdings.

Indian Summer in der Mark Brandenburg
Indian Summer in Brandenburg - Foto: h|b

Es geht hoch und runter, großteils schaut man aus rund 50 Metern Höhe hinab auf den See, bevor man wieder ganz nach unten zu den idyllischen Anlegestellen im Schilf hinabsteigen muss. Hin und wieder muss man auf den gut erkennbaren Wanderwegen einigen schnellen Läufern ausweichen, die von der dort ansässigen Landessportschule ihre Runden drehen.

Rot vor blau, Idylle am Wutzsee
Das Ziel vor Augen - Foto: h|b

Nach der ausgiebigen Seeumwanderung haben wir uns noch zwei Kuchenstückchen, aus der Stadtbäckerei auf dem nahegelegenen Marktplatz, geholt und diese dann, bei selbstgemachten Kaffee im Wohnmobil, in der langsam untergehenden Nachmittagssonne genossen. Eine schöne Tour für einen Wochenendtag mit dem eigenen Haus auf Rädern.

Samstag, 3. Oktober 2009

Einfach losfahr'n

Das Buch von Emil Kort beschreibt seine 1200 Kilometer lange Reise mit einem Pferdefuhrwerk durch die DDR in den 80er Jahren. Mit einem PS bereist er die Mark Brandenburg und Thüringen. Er bricht einfach so aus seinem Alltagstrott als LPG-Bauer aus, und lernt Land und Leute kennen. Einfach so ausbrechen kann ich zwar nicht, aber der Grundstein für "Einfach losfahr'n" ist seit gestern gelegt.

Der Hymer Van 512 in Warnemünde
Der Hymer VAN 512 in Warnemünde - Foto: h|b

Wir haben uns ein kleines, schnuckliges Wohnmobil zugelegt, mit dem wir zukünftig die Welt entdecken wollen. Es hat auch ein paar mehr Pferdestärken, nämlich insgesamt 140, und etwas komfortabler ist es sicher auch. Bett, Küche und Dusche sind inklusive, Emil Kort musste jeden Abend eine Unterkunft "erbeten", manchmal im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe sicher vor etwas mehr zu erkunden als "nur" Brandenburg und Thüringen, aber auch dort gibt es viel zu entdecken. Unter der Rubrik "On Tour" wird es dann sicher das Eine oder Andere zu lesen geben.

Samstag, 26. September 2009

Circle of Life

Einmal um Berlin ging es heute bei der Kreisfahrt des ADFC Berlin zum Saisonabschluss. Nicht außen rum, sondern mehr so mittenrum. Knapp 40 Kilometer - vom Brandenburger Tor bis zum Brandenburger Tor - demonstrierten rund 2000 Radfahrer für bessere Bedingungen auf der Straße. Als ordentliche Demonstration schön begleitet von 21 Polizeimotorrädern, die die Straße freiräumten und zwei Polizeiwagen als "Pacecar".

Die ADFC Kreisfahrt an der Warschauer Brücke in Berlin-Friedrichshain
Unter dem gütigen Blick von Ströbele, geht es nach Friedrichshain - Foto: h|b

Jetzt weiß ich auch wie sich Formel 1 Fahrer hinter einem Pacecar fühlen. Man würde ja gern ein wenig schneller fahren, aber es geht eben nicht. Hier war dieses Gefühl allerdings drei Stunden so. Aber ... ist ja auch eine Demonstration und kein Radrennen. Über die Friedrichstraße ging es durch Kreuzberg nach Friedrichshain. Die FDP, die dort mit gefühlten 10 Leuten auch gerade auf die Demoroute einbiegen wollte, musste leider warten. Rad hat Vorrang.

Gegendemonstration der FDP
Die Jungs von der FDP schauten etwas irritiert, freuten sich aber immerhin über die gelben ADFC T-Shirts - Foto: h|b

Über die Bornholmer und den Westhafen ging es in einem großen Bogen durch die westliche City und schließlich über den Ku-Damm. Durch die Menschenmassen rechts und links der Straße kam ich mir dann doch noch ein bißchen vor, wie ein Radrennfahrer, wenn auch einer im Schleichgang. Die Polizei setzte uns gegen 17 Uhr wohlbehalten am Brandenburger Tor ab und ab jetzt galten wieder die Ampeln. Schade.

Die ADFC Kreisfahrt an der Bornholmer Brücke
Eine lange Schlange auf dem Weg zur Bornholmer Brücke - Foto: h|b

Sonntag, 30. August 2009

Zweite Heimat

Am Strand von Warnemünde kurz vor einem Gewitter
Ein Unwetter zieht auf - Foto: h|b

Zwei Wochenenden hintereinander an die Ostsee, das ist schon anstrengend. Aber auch schön, man kann herrlich entspannen, wenn man sich nicht grad ins Getümmel wirft. Letztes Wochenende waren wir unterwegs, um unser neues Wohnmobil zu testen. Von Warnemünde nach Boltenhagen, und über Schwerin und Wittenberge wieder zurück nach Berlin. Fazit: Das Modell ist das Richtige. Entscheidung: Wir kaufen woanders.

Surfer an der Ostseeküste
Der Wind frischt auf, beste Zeit zu surfen - Foto: h|b

Durch diese Entscheidung ging es gestern wieder an die Ostsee, denn in Bargeshagen, steht unser Wunschmodell zum Verkauf. Die Besichtigung verlief zufriedenstellend, so konnten wir den Vorvertrag unterschreiben. Ab Oktober sind wir dann als eingetragene "Rollheimer" mit einem Hymer Van 512 "Ready for Europe". Die Bilder für diesen Beitrag entstanden während des Spaziergangs am Strand von Warnemünde, als eine dunkle Unwetterfront aufzog. Vorne noch schön sonnig, dahinter tief dunkel. Richtig nass geworden sind wir dann auch noch.

Ein Wohnmobil der Marke Hymer Van 512
Der Testkandidat vom ersten Wochenende in Boltenhagen - Foto: h|b

Da wir noch kein Wohnmobil haben, mussten wir uns halt im Parkhaus umziehen. Mit dem Mini-Cooper den wir fürs Wochenende hatten - danke an Sixt, echt ein cooles Auto - sind wir abschließend noch nach Greifswald gefahren, um mit Sara und Florian auf meinen Geburtstag Essen zu gehen. Meine Dorade in Knoblauchöl war ein hartes Stück Arbeit, aber ich bin nicht an Gräten erstickt. Sollte wohl mal öfter kompletten Fisch essen und nicht nur Filet. Nächstes Wochenende holen wir die Enkelkinder. Wird lustig.

Freitag, 26. Juni 2009

Landpartie

Die Idee entstand irgendwann im Frühjahr diesen Jahres. Bevor das Motorrad verkauft, und damit eine Ära zu den Akten gelegt wird, machen wir noch mal eine richtige Tour. Bis jetzt hatten wir uns auf Tagesfahrten in die nähere Umgebung Berlins beschränkt, eine Wochenendtour in den Harz war das bis dahin Aufregendste. Diesmal sollte es mehr sein: Berlin - Frankfurt am Main.

Der Termin war auch klar, wir wollten zum 2. Geburtstag von Colin in Hattersheim sein, auf dem Weg dorthin aber möglichst viele Kurven abfahren. Wie ich bereits andernorts mal erwähnte, ist Brandenburg nicht gerade gesegnet davon. Die Straßenplaner hielten es wohl eher mit dem Lineal. Der Tourauftakt am Samstag morgen brachte uns über Wittenberg und Halle direkt zum ersten Höhepunkt (457 ü.NN), dem Kyffhäuser.

Blick vom Kyffhäuser
Blick vom Kyffhäuser auf das weite Land, oben droht bereits das Ungemach - Foto: h|b

36 Kurven geht es hinauf, vor der Ersten bereits die Warnung an die Motorradfahrer: 36x Sturzgefahr. Darauf wäre ich jetzt echt nicht gekommen. Mitten im Aufstieg das wache Auge der Gendarmerie, ob man sich auch an die Regeln hält. Das Ganze am nächsten Morgen noch mal von der anderen Seite (Bad Frankenhausen) und nach Besichtigung des Denkmals die 36 Kurven wieder hinunter, direkt in eine üble Regenfront.

Regenschauer, oder manchmal auch einfach nur drohende Wolken, sollten uns den ganzen Tag nicht mehr verlassen. Nach mehreren Duschen kamen wir trotzdem einigermaßen trocken in Kassel, unserem Sonntagsziel an. Ein heißes Bad vertrieb die nasse Kälte dann auch schnell wieder aus den Knochen. Der Elternbesuch in unserer alten Heimat Nordhessen war obligatorisch.

Harald und Ulla am Edersee
Kurze Pause am Edersee in Nordhessen - Foto: h|b

Am nächsten Morgen stand die Königsetappe an. Zwei Höhepunkte sollten es werden, die Sackpfeife im Rothaargebirge (674 ü.NN) und der Feldberg im Taunus (882 ü. NN) galt es zu erobern. Und was braucht man um da hinaufzukommen? Genau, Kurven. Jede Menge. Was braucht man dazu nicht? Genau, Autos, oder noch schlimmer, schwer beladene Laster, die ebenfalls da hinauf wollen. Das kann einen auf dem Motorrad echt frustrieren. Aber die Behinderungen hielten sich in Grenzen und der Fahrspaß kam definitiv nicht zu kurz.

Auf der Sackpfeife im Rothaargebirge
Die erschöpften Reiter vor dem - leider geschlossenen - Saloon auf der Sackpfeife - Foto: h|b

Kurven üben konnten wir bereits bei der Fahrt um den Edersee, von da an gings in einem stetigen Auf- und Ab durch die hessischen Mittelgebirge. Vom Regen blieben wir an diesem Tag verschont, aber es war bannig kalt. Wie schon bei der Deutschlandtour im vorletzten Jahr mit dem Wohnmobil, konnten wir wieder feststellen, Deutschland ist extrem grün und in unserem Falle sogar extrem bewaldet.

Nach einer eintägigen Geburtstagspause ging es durch den Vogelsberg (Schotten), Ausläufern des Thüringer Waldes und einer kleinen Rennsteigüberquerung wieder zurück nach Berlin. Ursprünglich hatten wir dafür auch zwei Tage angesetzt, aber durch die Wetterprognosen verunsichert, entschieden wir uns mitten in der Tour die Rückreise nach Berlin anzutreten.

Feldberg im Taunus mit der Honda 600 CB F
Ein Höhepunkt: Das Bikerparadies Feldberg (Taunus) mit vielen Kurven und dem treuen Begleiter auf dem Top-Level - Foto: h|b

Dazu wechselten wir hinter Eisenach auf die Autobahn und schafften es um 21 Uhr zu Hause zu sein. Wir kamen - trotz Pausen - in den 12 Stunden kaum vom Motorrad runter und meine Hände fühlen sich immer noch an, als ob ich die Gicht hätte. Es war schön, dass wir es gewagt haben, mir hat die Tour echt Spaß gemacht (die Kurven reichen für das restliche Leben), aber jetzt ist es genug. Wer eine günstige Honda 600 CBF mit wenig Kilometern sucht, einfach melden.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Die Entdeckung der Langsamkeit

Der rasende Roland in dichten Dampf
99-1782-4 nach dem Wasser fassen - Foto: h|b

Ein beliebtes Fortbewegungsmittel auf der Insel Rügen ist der "Rasende Roland", ein existierendes Paradoxon. Wenn man inzwischen gewohnt ist mit 300 km/h mit dem ICE von Köln nach Frankfurt in nur einer Stunde zu "rasen", sind die 40 Minuten zwischen Göhren und Binz - was vermutlich nicht mehr als 15 Kilometer sind - noch echtes Reisen wie früher.

Es ist ein anderes Erleben von Reisen und Bewegung, man nimmt es bewusster wahr. Wie als Kind konnte ich sogar auf der Plattform zwischen den Waggons stehen und mir den Wind, versetzt mit dem Rauch der verbrannten Kohle, um die Nase wehen lassen. Das wäre heutzutage ein sehr kurzes Erlebnis.

Perron mit Schienen
Faszination Geschwindigkeit - Foto: h|b

Reisen war zu früheren Zeiten ein anspruchsvolles Unterfangen und bedurfte sicher größerer Vorbereitungen. Mal eben jemanden in einem anderen Teil von Deutschland besuchen - schier unvorstellbar, von der heutigen Möglichkeit mal auf einen anderen Kontinent zu jetten gar nicht zu reden.

Der rasende Roland fährt durch den Rügener Wald
Durch die Wälder von Rügen - Foto: h|b

Aber wieder zurück nach Rügen, zurück zur guten alten Dampfeisenbahn. Das gemähliche Dahinrattern auf schiefen Gleisen, unterbrochen vom Pfeifen der 99-1782-4 vor den reichlich vorhandenen Wege- und Straßenübergängen, lässt Zeit um die Gedanken schweifen zu lassen und mehr von der Landschaft zu sehen, als verwaschenes Grün der Wiesen und Bäume, wie man es heute aus dem Fenster eines ICE sehen kann. Was bleibt ist die Faszination des Reisens, früher, genauso wie heute.

Freitag, 19. Juni 2009

RGB

Die Kirche von Göhren mit Rapsfeld
Kirche von Göhren - Foto: h|b

Mit den drei Farbwerten RGB entstehen digitale Fotos. In Deutschland, und in Rügen ganz besonders, haben diese Kürzel im Frühjahr eine leicht abweichende Bedeutung. Wenn man das G - welches normalerweise in der Farbwelt für Grün steht - durch G wie Gelb ersetzt, erhält man eine typische Landschaft in den Farben, von unten nach oben, Gelb: Raps, Rot: Dächer und Blau: Himmel. Dieser Farbkombination kann man sich kaum entziehen, dauernd möchte man anhalten und noch ein Foto machen. Der menschliche Blick findet diese Farbkombination wohl extrem positiv. Zumindest von meinem Blick kann ich das mit Sicherheit sagen.

Als ich letztens mit dem Flieger von Berlin nach München unterwegs war, fiel mir schon auf, wie "rapsig" Deutschland von oben inzwischen ausschaut. Da wo früher Klee oder Sommerweizen vorherrschte, zeichnen heute gelbe Inseln das markante Aussehen in der Draufsicht, durchsetzt von kleinen Dörfern. Über 1,5 Millionen Hektar der gelben Blüte werden in Deutschland mittlerweile angebaut und hauptsächlich entsteht daraus Rapsöl, Futtermittel und neuerdings auch Biodiesel. Auf einer Rapsfläche kann übrigens, bedingt durch die Fruchtfolge, 4 bis 5 Jahre lang Raps nicht erneut angepflanzt werden.

Kap Arcona mit Rapsfeld
Cap Arkona auf Rügen - Foto: h|b

Auf Rügen bilden die Rapsfelder durch die hügelige Landschaft, verbunden mit dem Rot der Kirchendächer oder der Leuchttürme eine besonders fotografische Symbiose, auch wenn es im Grunde genommen extrem kitschig ist. Wenn der blaue Himmel dann dazu strahlt, idealerweise versetzt mit kleinen Wolkenbändern, dann reicht die Disziplin nicht immer und man versucht dauernd neue Kompositionen zu finden. Um die Leser des Blogs nicht zu strapazieren, habe ich mich auf zwei der Bilder beschränkt.

Samstag, 30. Mai 2009

Der Papst der Moderne

Der Papst in der Frauenkirche
Foto: h|b

Voller Schrecken mussten wir letztens bei unserem Münchenbesuch feststellen, das unser aller Papst Benedikt in Rom ein Double sein muss. Der Echte wurde in der Münchner Frauenkirche, wie einst Han Solo in "Das Imperium schlägt zurück" in Karbonit eingefroren und wird nun dort ausgestellt, wie auf dem Bild zweifelsfrei zu sehen ist. Hat irgendwie nur noch keiner gemerkt.

Pinakothek der Moderne
Foto: h|b

München hat ja auch architektonisch einiges zu bieten, unter anderem eine Menge Pinakotheken. In eine davon - der Pinakothek der Moderne - kann man die große Eingangshalle besichtigen ohne Eintritt bezahlen zu müssen. Während Ulla sich draußen in der Sonne aufwärmte, musste ich feststellen, dass man manchmal doch mehr als ein 28mm Weitwinkel benötigt. So konnte ich die lichte Kuppel nur in Teilen auf Zelluloid bannen.

Blick auf den Starnberger See
Foto: h|b

Wenn man schon mal in München ist, lohnt sich immer auch ein Besuch am Starnberger See. Das ist in München echt Klasse gelöst, in dreißig Minuten - direkt aus der Innenstadt - zu einem der größten Seen in Deutschland mit eingebauter, atemberaubender Alpenkulisse im Hintergrund. Großes Kino. Wenn dann noch eine nette Lounge direkt am Seeufer Drinks und Latte offeriert, möchte man eigentlich gar nicht mehr weg.

Dienstag, 26. Mai 2009

Monster

Treibgut am Strand von Göhren
Foto: h|b

So ähnlich ruppig und sperrig wie das angeschwemmte Monster am Strand von Göhren auf Rügen, hatte sich ein Kumpel rechtzeitig zu unserem Kurzurlaub in meinen Zähnen eingenistet. So wurde ein schöner Urlaub immer wieder unterbrochen von teuflischen Schmerzen im rechten Kiefer, die es oft schwer machten, sich auf was anderes zu konzentrieren, als darauf, dass der Schmerz wieder nachlässt.

Gott sei Dank gab es doch genug lichte Momente - auch Dank der neusten pharmazeutischen Erzeugnisse auf dem Markt der Schmerzmedikamente - so dass die vier Tage doch schön und auch erholsam waren. Besser als sich zu Hause auf der Couch rumzuquälen. Inzwischen war ich in Berlin in einer Zahnklinik und nach einer ersten Behandlung kann ich wieder besser geradeaus denken. Der Rest folgt im Juni. Weitere Bilder und Geschichten aus Rügen folgen ebenso.

Samstag, 16. Mai 2009

Perfekte Welle

Surfer auf dem Eisbach in München
Die perfekte Dauerwelle - Foto: h|b

In welcher Stadt kann man wohl sein, wenn einem am Nachmittag in der Wagmüllerstraße - also mitten in der City - ein Pärchen barfuß entgegenkommt, gekleidet in Neoprenanzüge mit jeweils einem Surfbrett unter dem Arm? Genau, in München.

Auch wenn München weit von den Hotspots wie Moruya Heads in Australien oder Maui auf Hawaii entfernt ist, bietet der "Isar River Surf" am Eisbach in München doch die perfekte Welle in Dauerpräsenz für erfahrene Surfer. Das Wasser schießt mit voller Kraft aus einem Tunnel ins Bachbett, nur 40 cm unterhalb befindet sich eine Schwelle, wodurch sich das Wasser zur Surfwelle auftürmt.

Die Surfer stehen dabei links und rechts, der vielleicht 10 Meter breiten Welle, und stürzen sich nach und nach in den Ride. Da immer nur ein Surfer auf den kleinen Abschnitt passt, müssen die anderen halt warten, bis es ihn oder sie kopfüber in die Welle haut. Danach ist Platz für den Nächsten. Beobachtet von unzähligen Schaulustigen bemüht sich natürlich jeder um ein spektakuläres Auftreten, was, je länger es dauert, die anderen natürlich zappelig werden lässt. Aber irgendwann hauts jeden um.

Warten auf den Einsatz
Der Nächste bitte - Foto: h|b

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schönes foto!
und wie man sieht, freut der sich sogar über die...
hbf berlin (Gast) - 19. Okt, 12:45
Fotoserie: Die Riesen...
Klasse Veranstaltung Offensichtli ch gibt es ein Mangel...
Matthias von Hoff (Gast) - 7. Okt, 13:37
Fotoserie
Klasse Veranstaltung Hier gibt es eine schöne...
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