Bahn

Donnerstag, 30. Juli 2009

Heimatgefühle

Wer zurzeit in Berlin noch nicht gänzlich dem öffentlichen Nahverkehr entsagt hat, kann dem ganzen S-Bahn Chaos auch eine persönliche und kulturelle Bereicherung abgewinnen. Für viele Bewohner im Bereich Prenzlauer Berg durchaus nicht unbekannt, ergibt sich für weltoffene Berliner die einmalige Chance mal von Backnang nach Echterdingen, oder von Starnberg nach Fürstenfeldbruck zu fahren. Und das alles ohne Berlin zu verlassen.

Regionalbahn aus Schleswig-Holstein in Berlin
Regionalbahn aus Kiel als S-Bahn Ersatzverkehr - Foto: h|b

Als ich letztens morgens früh mal wieder vor der Entscheidung stand, meinen Anfahrtsweg neu zu komponieren, lief das Ganze so ab: Mit dem 240er Bus zum Ostbahnhof (Berlin). Dort wurde ich auf Gleis 1 geschickt wo die Ersatz-S-Bahn in Form eines Regionalzuges aus dem Verkehrsverbund Schleswig-Holstein bereitstand. Wer sich an den aufgeklebten Streckenplänen orientieren wollte hatte Pech, dort konnte man nur sehen, wie man am Besten von Kiel nach Hamburg kommt.

Streckenplan der Münchner S-Bahn
In München gibt’s auch einen Ostbahnhof, immerhin Foto: h|b

Ich bin aber dann trotzdem am Hauptbahnhof (Berlin) ausgestiegen und hab den Kollegen vor der S-Bahn Rolltreppe gefragt, wann und wo denn der S-Bahn Verkehr zwischen Gesundbrunnen und Südkreuz so zu finden wäre. Nach einem kurzen Blick auf den ausgehängten Plan, konnte er mich ins Tiefgeschoss nach Gleis 2 schicken. Abfahrt in 2 Minuten. Im Hauptbahnhof eigentlich nicht zu schaffen. Einen Versuch war es trotzdem wert und wirklich, die Stuttgarter S-Bahn stand noch. Tür auf und rein.

Als Kulturschock erstmal gleich in die erste Klasse, ist ja eh egal. So wat jibbet in Berlin ooch jar nich, hier ist alles sozialistisch gleich. Auch in dieser Bahn dann ein ähnliches Bild. Der Plan zeigt zwar die S 5 nach Bietigheim, aber nicht den Weg zum Potsdamer Platz. Nur gut, dass ich mich hier auskenne. Touristen dürfte die Verwirrung ins Gesicht geschrieben stehen. Immerhin sind die Ansagen okay.

S-bahn aus München in Berlin
Die Münchner 423 im Tiefgeschoss des Berliner Hauptbahnhofs - Foto: h|b

Die "Leihgaben" aus anderen Bundesländern weisen übrigens - neben den fremden Plänen - noch eine weitere Besonderheit auf: Man kann durch die Scheiben nach draußen schaun. Nix gescratcht, nix draufgeschmiert, die Schwabe sinn doch rechtschaffene Leut. Anders halt. Daher kommen wohl auch so viele nach Berlin. Nur weg aus der heilen Welt der klaren Scheiben.

Ich könnt mich dran gewöhnen, aber ich komm ja auch aus Hessen. Von dort kommen leider keine S-Bahnen. Schade, wäre gerne mal mit der S-5 nach Bad Homburg gefahren.

Montag, 20. Juli 2009

"Schiff Ahoi" gegen "S-Bahn Chaos"

Seit heute morgen herrscht in Berlin der Ausnahmezustand im öffentlichen Nahverkehr. Der ADAC ruft nach Notstandsgesetzen zum "Freien Parken für freie Bürger", die BVG muss den Ferienfahrplan einmotten und selbst die Schiffe versuchen die Notlage zu mildern. Das bereits seit Wochen andauernde Berliner S-Bahn Chaos hat seinen Höhepunkt erreicht.

Entern des Schiffes an der Anlagestelle Jannowitzbrücke
Friedliches Entern des Schienenersatzverkehrs - Foto: h|b

Ab heute verfügt die S-Bahn Berlin nur noch über knapp ein Drittel seines Wagenparks und muss Strecken vorübergehend stilllegen. Unter anderem die Stammstrecke über die Stadtbahn, die wichtigste Verkehrsader von Berlin. Über die Gründe wie es dazu gekommen ist, lasse ich mich nicht aus, dazu ist an vielen anderen Stellen hinlänglich geschrieben worden, unter anderem am Sonntag sehr treffend im Tagesspiegel als Kommentar von Harald Martenstein

Mit dem Schiff in der Mühlenschleuse
Natürliches Hindernis für Schiffe: Schleusen - Foto: h|b

Da ich von der Stadtbahnsperrung auch betroffen bin, musste ich mir heute morgen eine geänderte Linienführung suchen, um trotzdem an mein Ziel zu gelangen. Dazu passte, dass gestern abend im RBB mitgeteilt wurde, dass man zusammen mit der "Stern und Kreisschifffahrt" am Montag morgen zwei Schiffe als "Wassertaxi" zur Verfügung stelle, die auf der Spree zwischen Jannowitzbrücke und Charlottenburg pendeln.

Schiff quert den Berliner Dom
Sightseeing auf dem Weg zur Arbeit, der Berliner Dom - Foto: h|b

So entscheide ich mich für die Kombi "U-Bahn, Schiff und S-Bahn". Ist ein wenig umständlich, aber mal etwas anderes. Zuerst mit der U-Bahn zum Alex, und um 8.35 Uhr legt die "Prenzlauer Berg" als "Schienenersatzverkehr" pünktlich an der Jannowitzbrücke ab. Völlig entspannt bei leichtem Sonnenschein, vorbei an den Berliner Highlights, erreiche ich um 9.05 Uhr die Haltestelle Friedrichstraße.

Schiff unter Eisenbahnbrücke am Museum
SEV trifft SEV - die Stadtbahn wird von Regiozügen bedient - Foto: h|b

Von hier sind es nur ein paar Meter zur S-Bahn Station, in der alle S-Bahn Aufgänge mit Gittern versperrt sind. Der Zugang zu den oberen Bahnsteigen ist nicht möglich, Wachpersonal verstärkt die Maßnahme. Vorbei an leeren Geschäften zum Bahnsteig der Nord-Süd Linie. Zwischendurch noch schnell ein Stückchen in der Bäckerei Heberer gekauft, die Verkäuferin bestätigt auf Nachfrage frustriert: "Kaum Kundenkontakt". Die S 1 erscheint als Kurzzug, aber pünktlich. Nachdem sich einige Radfahrer entpropfen können, ist auch Platz für Nachsteigende vorhanden. Um halb 10 bin ich dann im Büro.

Absperrung zu den S-Bahn Gleisen
Klare Aussage: "Du kommst hier net rein" - Foto: h|b

Fazit: Sicher nichts für jeden Tag, aber für den Beginn der Woche ein entspanntes Unterfangen, trotz S-Bahn Chaos in vertretbarer Zeit den Weg zur Arbeit auch ohne eigenen PKW zu schaffen, für den es dann eh keine Parkplätze gäbe. Es kann nur besser werden.

Montag, 6. April 2009

Dampf ablassen

Denise vor altem Reichsbahnwagen
Denise vor altem Reichsbahnwagen - Foto: h|b

Am Wochenende konnte man in Berlin hautnah erleben, welche Veränderungen sich seit den Tagen der Holzklasse im Eisenbahnwesen ergeben haben, und bei aller Liebe zu den alten Zeiten, will das sicher keiner mehr wiederhaben.

Trotzdem lockt das Spektakel eines Dampfzuges Freunde der alten Reichs- und Bundesbahnzeiten immer wieder an die Strecke, um diese Momente mit der Kamera festzuhalten. So war ich gestern dann auch mit Denise am Gesundbrunnen, wo der Nostalgiezug mit mächtigen Dampfwolken, gegen 13 Uhr in Richtung Potsdam zu seiner 2-stündigen Rundreise aufbrach.

Dampflok 52 8177 mit dem Traditionszug
Dampflok 52 8177 mit Traditionszug - Foto: h|b

Angesichts der Fahrpreise von immerhin 19 Euro in der 4. Holzklasse verzichteten wir auf eine Mitfahrt und genossen das Spektakel lediglich von außen. Vielleicht fahr ich bei Gelegenheit mal mit, die Aktion "Berlin macht Dampf" läuft das ganze Jahr.

Samstag, 14. Februar 2009

Speeddating

Rose hinter einer Glasscheibe
Einsame Sitze warten auf einsame Herzen - Foto: h|b

Am Vorabend des Valentinstages startete gestern Abend um 19.08 Uhr die Panorama S-Bahn vom Bahnhof Potsdamer Platz zum 2-stündigen Flirt-Express über den S-Bahn Ring. 60 Teilnehmer - jeweils 30 Männer und Frauen, hatten die Gelegenheit in der schön geschmückten S-Bahn rechtzeitig die Frau oder den Mann ihres Herzens kennen zu lernen, um am heutigen Valentinstag nicht allein zu sein.

In den gemütlichen roten Sesseln hatten die nach Alter und Geschlecht aufgeteilten Singles jeweils fünf Minuten Zeit, ihr Gegenüber in Augenschein zu nehmen. Kein Problem, wenn es nicht gleich funkte, denn nach fünf Minuten wechselten die Partner wieder. Wem das Daten nach der Uhr zu schnell ging, der hatte im Anschluss die Möglichkeit, mit der Single-Gruppe einen Berliner Club zu besuchen, in dem es ausgiebig Zeit zum Kennenlernen, Quatschen und Tanzen gab.

Der Flirt-Express wird von der Deutschen Bahn organisiert. Die erste bundesweite Flirt-Aktion der DB im letzten Jahr war ein voller Erfolg: Die Zahl der Interessenten überstieg bei Weitem die Zahl der verfügbaren Plätze.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Die Geier warten

Übertragungswagen von N24 vor dem BahntowerSeit ein paar Tagen ist wieder massives Bahnbashing angesagt. Obwohl man eher Mehdorn-Bashing sagen sollte. Für viele kommt ja der Bahnchef momentan direkt nach Beelzebub und Papst Benedikt, wenn nicht sogar noch davor. Was ist passiert? Die Bahn hat im Rahmen ihrer Korruptionsbekämpfung den Bogen überspannt und in einer Art Rasterfahndung alle Bahnmitarbeiter überprüft, ob sie eventuell über Scheinfirmen ihren Arbeitgeber geschädigt haben.

Das es diese geschäftsschädigende Art des Handelns seitens einiger Mitarbeiter gibt, steht außer Frage, ebenso unstrittig ist der Versuch, dieser Korruption entsprechend zu begegnen. Die Art und Weise allerdings, mit der diese Aktion durchgeführt wurde, sprengt, nach Ansicht der interessierten Öffentlichkeit und sicher auch der Mitarbeiter, den Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Hier wäre ein sensibleres, und mit der Arbeitnehmervertretung abgestimmtes, Vorgehen sicher besser gewesen. Von einer selbstverständlichen Information der Mitarbeiter - auch vielleicht zur weiteren Vorbeugung - gar nicht erst zu reden.

Nur macht es überhaupt keinen Sinn, zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit die Ablösung des Konzernchefs zu fordern. Wer in einem großen Konzern arbeitet weiß, dass viele Entscheidungen nicht immer in der Konzernspitze getroffen werden. Dafür gibt es schließlich Abteilungen, die in ihrem Rahmen eingenständig arbeiten und Ergebnisse liefern. Merkwürdigerweise kommen diese Forderungen auch regelmäßig vom selbem politischen Personenkreis, die leider immer wieder so klingen, als hätte man ihnen irgendwann die Förmchen weggenommen - in diesem Fall vielleicht die Eisenbahn - und dafür gilt es mit dem verbliebenen Schippchen zu drohen.

Das Erschreckendste am heutigen Tag war aus meiner Sicht allerdings die mögliche Nachfolgerliste aus SPON. Da tauchen wahrhaftig wieder Politiker auf!?!?! Ich hatte wirklich gehofft, dass diese Zeiten vorbei sind und die Bahn nicht mehr, wie das Europaparlament, ein Endlager für "verdiente" Politiker ist. Koalition hin oder her, das kann und darf es nicht mehr geben. Die Bahn hat sich in den letzten 10 Jahren wirklich zu einem globalen Konzern entwickelt, der sich, auch gerade dadurch, jetzt - im Gegensatz zu vielen anderen Firmen - erstaunlich gut durch die Wirtschaftskrise bewegt.

Das alles lässt sich mit purem Leichtsinn auch schnell wieder zerstören. Ich hoffe dann allerdings nur, dass das ohne mich stattfindet.
[Foto - h|b]

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Börsenbahn

Was Demonstranten und kritische Stimmen bisher nicht verhindern konnten, hat jetzt durch die weltweite Finanzkrise doch sein vorläufiges Ende gefunden: Die Bahn geht erst mal nicht wie geplant am 27. Oktober diesen Jahres an die Börse. Die Teilprivatisierung ist verschoben. Wie Finanzminister und Bahnchef gemeinsam mitteilten, ist das Börsenumfeld derzeit nicht dazu geeignet, einen fairen Preis für ein - an sich - profitables Unternehmen zu erzielen.

Irgendwie ist mir das zwar unklar - der Wert eines Unternehmens wird doch nicht dadurch geringer, dass ein DAX gerade nicht auf der Höhe seiner Kraft ist - aber wer versteht momentan schon wirklich, was da in der Welt vorgeht. Keiner traut dem anderen über den Weg und so ist es wohl nur konsequent erstmal die weitere Entwicklung abzuwarten. Ob sich allerdings die Hoffnungen, einen Börsengang noch dieses Jahr hinzubekommen, erfüllen werden, können wohl selbst versierte Kaffeesatzleser nicht mit Sicherheit beantworten.

Demonstranten mit Schildern gegen die Bahnprivatisierung
Foto: h|b

Mittwoch, 6. August 2008

Platzwunde

Diesmal hat es die Vorstandsetage erwischt. Das oberste Stockwerk des Bahntowers hatte einen Sprung in der Schüssel. Nein, natürlich nur in einem der Fenster. Die Fensterfront des Hochhauses am Potsdamer Platz, in dem die Bahn mit seiner Konzernzentrale der einzige Mieter ist, schafft es ja häufiger in die Schlagzeilen, da bei starker Witterungsänderung die Fensterscheiben dazu neigen sich aufzulösen.

Absperrung vor dem Bahntower
Foto: h|b

So sperrte auch heute gegen 12 Uhr die Polizei die Potsdamerstraße unterhalb des Bahntowers weiträumig ab, damit die Spezialisten im Reinigungskorb in Ruhe an der Fassade arbeiten konnten, um das Fenster zu entfernen. Inzwischen ist es schon fast Routine und bis auf einige wenige Glassplitter fanden keine Fensterteile den Weg nach unten. Das was nicht aufzuhalten war, wurde durch eine Kehrmaschine umgehend entsorgt. Die Straße ist inzwischen wieder für den Verkehr freigegeben.

Scherben bringen Glück
Foto: h|b

Dienstag, 1. April 2008

Bahn geht an die Börse

Lok an der Warschauer BrückeErstaunliche Wendung in der langen Diskussion um die Teilprivatisierung der Deutschen Bahn. Kaum hatte Hartmut Mehdorn am gestrigen Morgen in der Bilanzpressekonferenz eine erneute Steigerung des Gewinns und eine positve Bilanz verkündet, beschloss die Bahnreform-Arbeitsgruppe der SPD gestern Abend das von Tiefensee und Steinbrück favorisierte Holding Modell. Dabei werden die Transportsparten der Bahn zusammengefasst und an die Börse gebracht.

Die SPD-Linke musste diese Kröte schlucken, um Kurt Beck als möglichen Kanzlerkandidaten nicht noch weiter zu schwächen. Der Seeheimer Kreis, der schon länger auf die fehlende Wirtschaftskompetenz der SPD hingewiesen hatte, fühlte sich in seinem Drängen bestätigt und sieht einer Koalitionsvereinbarung mit der CDU jetzt entspannt entgegen. "Die Kapitaleinnahmen durch den kommenden Börsengang kann sowohl die Bahn für notwendige Investitionen, als auch ich als Finanzminister sehr gut gebrauchen", bemerkte ein sichtlich entspannter Finanzminister Steinbrück am Morgen des ersten April vor der versammelten Presse.

Und was sagt der jetzige und zukünftige Chef der Deutschen Bahn AG Hartmut Mehdorn? „Unsere Strategie erwies sich als richtig. Die Deutsche Bahn ist fit für die Herausforderungen zuhause und in Europa. Um diesen Weg auch weltweit konsequent weiterzugehen, brauchten wir die positive Entscheidung über die Teilprivatisierung. Der Verkehrsmarkt in Europa ist in einem rasanten Umbruch. Die DB AG muss jetzt ihre Chancen nutzen. Dafür hat sie jetzt zusätzliches Kapital. Auch dem Bund wird damit zeitnah die Möglichkeit eröffnet, dringend notwendige Infrastrukturmaßnahmen mit den Erlösen aus der Teilprivatisierung zu finanzieren.“

Freitag, 28. März 2008

Haifisch

Proteste zur DB AG AufsichtsratsitzungNicht die klassiche Heuschrecke war das Thema des Protestsongs einer Handvoll Börsengegner vor dem Bahntower am Potsdamer Platz, sondern der Haifisch. Der hat bekanntlich Zähne und will die arme Bürgerbahn verschlingen. Wenn denn die Bahn an die Börse geht.

Das war allerdings in der heutigen Aufsichtsratssitzung keine Thema, man hütet sich nach wie vor, den Anschein zu erwecken irgendetwas zu entscheiden, bevor die "Politik" nicht gesagt hat, wo es langgeht. Das allerdings zieht sich jetzt auch schon eine ganze Weile und wird es wohl auch weiterhin tun. Die SPD kann ja momentan nicht mal entscheiden, wohin sie selbst gerne gehen würde.

Der AR hat also heute lediglich den Abschluss 2007 gebilligt und dem Bahnkonzern attestiert auf dem richtigen Weg zu sein. Oder "auf Kurs" wie es so schön heisst. Der einzige Satz zum Börsengang lautet dann auch in der Pressemitteilung der DB AG: "Für die Zukunft ist jetzt eine baldige Entscheidung der Politik zur Teilprivatisierung der DB AG immens wichtig - das Unternehmen, seine Kunden und die Mitarbeiter brauchen Klarheit und Sicherheit".

Alle Zahlen und Details zum abgelaufenen und laufendem Geschäftsjahr gibt es am Montag in der Bilanzpressekonferenz im Marriot in Berlin.
Foto: h|b

Dienstag, 4. Dezember 2007

Auf Messers Schneide

Heute ab 9 Uhr wird weiterverhandelt. Nachdem die Gespräche zwischen der Bahn und der GDL gestern Nacht ohne Ergebnis vertagt wurden, warteten heute morgen um kurz vor 9 Uhr bereits die TV Teams vor dem Marriot. Bin ich doch gleich mal stehengeblieben und wirklich, kurze Zeit später, kamen die Verhandlungsführer der Bahn mit Bahnchef Mehdorn, Personalvorstand Margret Suckale und Finanzvorstand Sack mit stürmischen Schritt auf die Reporter zu. Genau so schnell und wortlos verschwanden sie aber auch im Inneren des Hotels. Heute gilts. Entweder Einigung oder Scheitern. Heute Abend werden wir es wissen.

Heute gilt's. Tarifverhandlungen in der entscheidenden Phase Foto: h|b
Finanzvorstand Diethelm Sack, Personalvorstand Margret Suckale und Bahnchef Mehdorn auf dem Weg zu den Verhandlungen.

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schönes foto!
und wie man sieht, freut der sich sogar über die...
hbf berlin (Gast) - 19. Okt, 12:45
Fotoserie: Die Riesen...
Klasse Veranstaltung Offensichtli ch gibt es ein Mangel...
Matthias von Hoff (Gast) - 7. Okt, 13:37
Fotoserie
Klasse Veranstaltung Hier gibt es eine schöne...
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