Die Woche

Samstag, 6. August 2011

Jetzt geht's lohos

Wahlplakat der Linkspartei
Wahlplakat auf der Warschauer Brücke - Foto: h|b

Nein, nicht die Bundesliga mit die olle Hertha, die geht auch los, aber der Wahlkampf hat mitten im Berliner Sommerloch begonnen. Erst war nichts, dann, zack - über Nacht - sind alle Laternen in Berlin plötzlich bunt geworden. Die Gelben, die Grünen, die Roten (im Doppelpack) und viele andere Farben machen das graue Berlin plötzlich bunt. Es gibt viele Plakate mit Köpfen von Leuten die man bisher nicht kannte, bei manchen sollte das besser auch so bleiben, und es gibt Plakate mit Text, sogenannten "Botschaften". Die müssen meist plakativ und knackig sein, weil man sie ja eher im Vorbeigehen aufnehmen muss, zuviel Text verwirrt nur. Die FDP liefert dafür beste Beispiele. Da verwirrt auch schon mal der wenige Text.

Beschmiertes Wahlplakat der CDU
Beschmiertes Großplakat der CDU in Friedrichshain - Foto: h|b

Von den Grünen gibt es zum Wahlkampf eine APP für das iPhone. Wenn man auf ein Plakat der Grünen mit dem Slogan "Da müssen wir ran" trifft, kann man das mit der APP anvisieren (Augmented Reality) die APP erkennt das Motiv und spielt ein Video mit Hintergrundmaterial dazu ab. Zusätzlich hat es noch eine "Mitmachkomponente", man kann selber - von dort wo man grad steht - ein Bild machen und einen Auftrag an die Grünen formulieren dies oder das zu ändern oder zu tun. Feedback der Partei garantiert. Sagen sie jedenfalls. Habs mal ausprobiert, mal schaun wie die Antwort lautet. Man kann auch die "Wünsche" der anderen sehen, zum Beispiel "keine Schwaben mehr in Prenzlauer Berg ansiedeln" in drei Kilometern Entfernung, oder "den linken Terror in Friedrichshain zu stoppen" in 500 Metern. Die APP lokalisiert den Nutzer geographisch der die Wünsche formuliert. Ergibt einen interessanten Blick auf Berlin.

Wahlversammlung am Potsdamer Platz
Wahlveranstaltung der Partei "Die Freiheit" innerhalb der Polizeiabsperrung - Foto: h|b

Die ersten Parteien haben auch schon mal getestet wie man so live beim Wahlvolk ankommt, haben aber der Sache nicht so ganz getraut und sich lieber "einmauern" lassen. Nein, die "Linke" war es nicht, die endlich wieder das heimelige Gefühl des eingeschlossenseins geniessen wollte, sondern die Partei "Die Freiheit", was ja eigentlich ein Widerspruch in sich ist. Die Rechtspopulisten wurden aber schon des öfteren von ihren Gegnern daran gehindert Wahlkampftermine wahrzunehmen, da wollte man wohl diesmal auf Nummer sicher gehen. Das kleine Häuflein das sich diese Woche am Potsdamer Platz um ihren Anführer, den Ex-CDUler René Stadtkewitz scharte, blieb dann auch weitgehend unter sich, Publikum wollte sich keins um die rot-weißen Gitter einfinden. Aber sich selbst beweihräuchern ist eh zufriedenstellender als sich mit Gegenargumenten auseinanderzusetzen.

Demonstration gegen Rechtsparteien
Die Gegendemonstration weit entfernt an einem anderen Ort in Berlin - Foto: h|b

Letztens liefen mir Wahlkämpfer mit DKP Plakaten unter dem Arm entgegen, von denen ich dachte, sie wären mangels finanzieller Unterstützung "aus der Zone" seit der Wende erledigt, und heute traf ich sogar auf eine kleine Abordnung der BüSo die gefühlt schon hundert Jahre, mit Helga Zepp-LaRouche an der Spitze, bei jeder sich bietenden Wahl die Phantasten dieser Welt versucht um sich zu scharen. Von der 4. Internationalen gar nicht zu reden. Oder ist es zwischenzeitlich bereits die fünfte oder sechste? Mal sehen welche Blüten uns der Wahlkampf bis zum Wahltag noch präsentiert, ich bleib mal dran. Was Plakaten von Minderheitsparteien blüht, kann man am Großplakat von Frank Henkel (CDU) sehen, das sich unterhalb der Warschauer Brücke der Angriffe erwehren muss. Inzwischen liegt es übrigens platt auf der Erde, was in etwa auch dem Wahlergebnis der CDU im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg entspricht. Fair ist es trotzdem nicht.

Umgeworfenes Wahlplakat der CDU
Das CDU Großplakat, jetzt allerdings endgültig zerstört - Foto: h|b

Im Gegensatz dazu war die Hertha heute sehr fair, und hat den Besuch aus Franken großzügig mit 0:1 gewinnen lassen. Tja, die 1. Bundesliga ist halt doch etwas anspruchsvoller als die Zweite. Selber hat es im gesamten Spiel grad mal für einen Torschuss gereicht. Das muss besser werden.

Sonntag, 31. Juli 2011

Mehrgenerationenprojekt

Junge und Mädchen machen faxen für die Kamera
Die beiden Faxenmacher Colin und Denise - Foto: t|b

Das erste was auffällt ist die ungewohnte Ruhe. Nach 14 turbulenten Tagen, zuerst mit der Familienerweiterung um zwei kleine Kinder (Enkel), dann, nach einer Woche, ergänzt um zwei große Kinder (Sohn & Schwiegertochter), ist das Experiment Mehrgenerationenhaushalt erstmal beendet. Man fragt sich unwillkürlich wie man das jemals früher ausgehalten hat, der Stress ist quasi vorprogrammiert. Wer hat was zu bestimmen, wer erzieht, wer darf gute Ratschläge geben, welche sind nicht gewollt, was machen wir heute, was nicht, Mama iPad, Papa iPhone, Opa Kakao, Oma Mutellabrot, Enkelkind 1 will eine Gitarre, ähhh, vielleicht doch lieber ein Skateboard, oder doch lieber was von Starwars, Enkelkind 2 will ein Auto, oder doch vielleicht zwei, aber drei wären auch cool, immerhin homogene Wünsche.

Ein Mädchen schwimmt im Meer, im Hintergrund der Strand mit Menschen
Sommer an der Ostsee - Foto: h|b

Wahrscheinlich hatte man früher einfach mehr Geduld und die Zeiten waren weniger hektisch als heute. Dauerndes fordern nach allem und jedem können anstrengend sein. Einfach den ganzen Tag rausgehen geht heute auch nicht mehr, so dass man sich dicht auf der Pelle hockt. Wenn dann das Wetter nicht mitspielt, was in Berlin in der letzten Woche durchgängig der Fall war, reichen irgendwann selbst 100 Quadratmeter nicht mehr aus, es fehlen einfach die Rückzugsmöglichkeiten. Schön dann wieder die gemeinsamen Stunden beim Kartenspiel oder beim Würfeln. Leider reicht die Geduld nur für eine begrenzte Zeit. Kostbar jede Minute in der man morgens früh still im Bett liegt und einen große braune Augen fragend anschauen ohne eine Frage zu stellen. Einfach nur so. Oder wenn sie sich in die Arme kuscheln, einfach nur halten, auch einfach nur so.

Ein Junge schaut über den Rand eines Spielgerätes
Colin spielt Kilroy - Foto: h|b

Trotz des dusseligen Wetters haben wir viel unternommen die Woche. Auf dem Weissensee haben wir die Wartezeit überbrückt bis Mama und Papa endlich ankamen. Fazit: Ruderboote werden sicher nicht die besten Freunde von Colin. Der coole Spielplatz hat es aber wieder rausgerissen. Die 3-Seen-Tour (Strausberger-, Schermützel- und Scharmützelsee) mit kurzem Abstecher nach Polen zum "Billischtanke" und das Highlight der Woche: Ein Tag am Strand von Warnemünde bei herrlichem Sommerwetter und Sonnenbrand für alle inklusive. Danach mussten wir die Aktivitäten nach innen verlegen, Kino mit Lightning McQueen, Legoland mit Drachenburg und ein Besuch von "Tommys turbulenter Tobewelt". Ist ja nicht so, dass Berlin nichts zu bieten hätte. Heute war der Urlaub nun zu Ende und die Familie ist wieder auf dem Weg in den Süden. Denise darf noch eine Woche Sommer genießen bevor die Schule wieder losgeht, Colin trifft morgen wieder seine Freunde im Kindergarten und hat sicher viel zu erzählen und die Eltern dürfen wieder das große Haus genießen.

Junge und Mädchen im Heck eines Ruderbootes
Die große Schwester und "der kleine Mann und das Boot" - Foto: h|b

Und wir? Wir werden sicher in den nächsten Tagen das Lachen und Weinen vermissen, das Kuscheln und das Nölen, die unverfälschte Freude und der bodenlose Zorn. All das was zum anstrengenden Großwerden eben dazu gehört. Dafür bekommen wir wieder unsere Wohnung und unsere Freiheit zurück und können wieder machen was und wann wir das wollen. Trotzdem freuen wir uns schon auf den nächsten Besuch. Schließlich muss ich die Entwicklung weiter fotografisch begleiten. Diesmal waren es ja nur 700 Fotos von den beiden Hauptdarstellern. Eine kleine Auswahl bebildert den Artikel.

Ein Mädchen vor einem bewölkten Himmel
Denise immer mit dem Kopf in den Wolken - Foto: h|b

Samstag, 23. Juli 2011

Fremdbestimmt

Drei Personen auf einem Stein
Rast auf dem Kletterfelden im Friedrichshainer Volkspark - Foto: s|b

Seit einer Woche sind jetzt meine Enkelkinder Colin (4) und Denise (6) bei uns. Seitdem weiß ich wieder wie es sich anfühlt, nicht mehr über sich selbst bestimmen zu können. Da die eigenen Kinder schon groß sind und schon lange die elterliche Wohnung verlassen haben, ist es eine gewaltige Umstellung sich auf Wesen einzulassen, die permanente Aufmerksamkeit einfordern. Nicht mal mehr das morgige Zeitungslesen geht so ohne weiteres und wenn man am Computer etwas schreiben möchte (z.B. für das eigene Blog) stehen sofort zwei medienaffine Kinder um einen herum, die versuchen die Maus zu erobern.

Ein Junde zwischen zwei Steinfiguren
Colin am Märchenbrunnen im Friedrichshainer Volkspark - Foto: h|b

Als adäquate Freizeitbeschäftigung hat sich der Friedrichshainer Volkspark erwiesen. Dort gibt es soviel zu entdecken, dass man den ganzen Nachmittag dort verbingen kann und am Abend zwei hundemüde Kinder nach Hause bringt, die nur noch ins Bett wollen. Der spannende Kletterfelsen auf der Ostseite des Parks stellt gewisse Herausforderungen an Mut und Überwindung, umso größer die Befriedigung wenn man es hinaufgeschafft hat und auf dem Gipfel entlang wandern kann. Das runterkommen ist dann nochmal eine Sache für sich, aber die Kinder sind ja nicht alleine.

Drei Personen auf einer Treppe
Wie weit sind die Spatzen bereit zu fliegen für ein Stückchen Brot? - Foto: h|b

Zum bloggen kommt man schon gar nicht mehr, dazu bleibt ja inzwischen schon ohne Enkelkinderbetreuung kaum noch Zeit. Aber es ist natürlich auch superschön, mal wieder ganz engen Kontakt mit den Enkeln zu haben und zu sehen, wie sie sich auch auf uns einlassen. Das bedingungslose Vertrauen in die Erwachsenen, sprich Oma und Opa, ist schon faszinierend und auch schon so lange her. Das abendliche Kuscheln vorm Schlafengehen entschädigt für manchen Stress im Laufe des Tages und läutet das Ende eines Tages ein, der wieder kurz und heftig war. Alles dreht sich wieder um kleine Menschen und ihre Bedürfnisse und nicht mehr so sehr um einen selbst. Eine schöne Abwechslung, aber das Leben zu zweit hat auch seine schönen Seiten ;)

Sonntag, 10. Juli 2011

Von blauen Schafen, einem totem Erzbischof und einem verwunschenen Park

Der Titel ist etwas irreführend, da ich ja während der Woche gar nicht so zum Bildermachen komme, daher sind es also eigentlich die Bilder des Wochenendes. Eines Wochenendes an dem wir ja eigentlich an die Ostsee fahren wollten, aber ... erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

Blaue Schafe auf dem Schlossplatz in Berlin
Blaue Schafe auf dem Schlossplatz - Foto: h|b

Beginnen wir mit den blauen Schafen des Aktionskünstlers und Blauschäfers Rainer Bonk. Laut Beipackzettel stammen die blauen Schafe aus einer Polyesterzucht und sind patentrechtlich geschützt. Klonen ist also nicht. Die "blaue Herde" steht für friedliches Miteinander und Toleranz. Der Aspekt der blauen Herde auf einer grünen Wiese, symbolisch formuliert, wird zur zentralen Botschaft: "Alle sind gleich - jeder ist wichtig". Mit der Zurverfügungstellung des Weideplatzes wurde Berlin Mitglied der "Blauen Friedensherde". Ein Schaf bleibt als Geschenk in der jeweiligen Stadt. Gegrast wurde bisher bereits in Venedig, Lüttich, Kiel, Hannover, Köln, Bonn und vielen anderen Kommunen.

Ein Kreuz vor einer Kirche
Im Namen des Kreuzes - Foto: h|b

Über den Berliner Bebelplatz wehte gestern ein Hauch vom Petersplatz in Rom. Rund 500 Gläubige hatten sich eingefunden, um auf dem Platz das Requiem zu begleiten, mit dem der verstorbene Erzbischof von Berlin, Georg Sterzinsky gestern in der St. Hedwigs-Kathedrale zu Grabe getragen wurde. Sein designierter Nachfolger Rainer Maria Woelki nahm auch an der Trauerfeier teil. Sterzinsky war vor wenigen Wochen im Alter von 75 Jahren verstorben.

Diesellok mit Menschen
Die Attraktion des Spree-Parks - die Parkeisenbahn - Foto: h|b

Noch nicht ganz tot ist scheinbar der Spree-Park im Plänterwald in Treptow. Seit 2001 ist der Park eigentlich geschlossen, wilde Geschichten ranken sich um den einzigen Vergnügungspark der DDR. Vor ein paar Wochen gab es bereits ein Schnupperwochenende, da war ich leider im Urlaub, aber zu Ferienbeginn gibt es die Spree-Park-Wochen und ein Teil des Parks wird von Schaustellern "bespielt". Der Eintritt ist frei, Fahrgeschäfte und Restauration bieten allerlei Abwechslung zu humanen Preisen. Der Knüller aber ist die reaktivierte Parkeisenbahn. Nachdem sie am Morgen nicht fuhr, da sie repariert werden muss, kam ich grad rechtzeitig zur ersten Fahrt und stand auch in der ersten Reihe. Für gerade mal 2 € fährt die Bahn eine große Runde durch den Park, inkl. des geschlossenen Teils. Oft ist der Schienenweg gerade so breit wie Pflanzen das zulassen, dann geht es mit einer Holzbrücke über einen verwunschenen, komplett mit Wasserlinsen grün schimmernden Teich, um sofort danach im Tunnel zu verschwinden, über den die Wildwasserbahn führt, die als nächstes reaktiviert werden soll. Vorbei am Friedhof der Dinosaurier, am großen Riesenrad und des verfallenen Bahnhofs der Westernstadt, beendet der Zug nach rund 15 Minuten seine abentuerliche Reise.

Der Rest des Parks ist ein wenig "rummelig" aber immerhin, ein Anfang ist gemacht. Mal gespannt, wo das noch hinführt.

Sonntag, 10. April 2011

KW 14 - Der Wochenrückblick

Mann und Frau auf einem Platz studieren einen Stadtplan
Wo ist noch mal dieser "Alex"? - Foto: h|b

Die schönen Tage beginnen und damit auch die erneute Invasion der Touristen nach Berlin. Überall stehen sie spontan rum, am Ende von Rolltreppen, als Gruppe auf schmalen Gehwegen, oder auf dem rollenden Bierwagen grölend durch die Häuserschluchten ziehend. Irgendwie glaubt jeder in Berlin die Sau rauslassen zu können. Eh schon alles versifft, kommts auf uns auch nicht mehr an. NeeNee, liebe Besucher, ihr seid hier Gäste, also benehmt euch gefälligst auch so. Wir haben in Barcelona auch nicht rumrandaliert, niemand anderes auch nicht, wenn ich mich recht entsinne. Muss also doch an Berlin liegen. Naja, am Ende der Woche werden wir dem "Hotspot" mal für eine Weile entfliehen, die Toskanfraktion besuchen ;)

Hochhäuser in Frankfurt am Main
Immer höher, immer weiter - Foto: h|b

Für mich alleine habe ich das schon mal die Woche geübt, allerdings von der einen großen Stadt, in zwei andere große Städte. Dabei bin ich viel und schnell Zug gefahren. Erst mit gemütlichen 250 km/h von Berlin nach Frankfurt, um am Folgetag mit 300 km/h einen Abstecher nach Köln zu machen. Ist ja mehr oder weniger ein Vorort von Frankfurt geworden, für die Kölner sicher eher andersrum. In Hattersheim, dem Übernachtungsort meiner jeweiligen Dienstreisen, kann ich immer das erleben, was dem südlichen Berliner Speckgürtel nach der Einweihung des BBI noch bevorsteht. Meine Enkel sind immer ganz verwirrt, wenn ich sie darauf anspreche, die hören die Flugzeuge schon gar nicht mehr. Sicher alles Gewöhnung.

Zwei Boote im Gegenlicht auf dem Orankesee
Pappboote auf dem Orankesee - Foto: h|b

Sie trugen Namen wie Long John Silver, Black Pearl, oder einfach Gnubsi. Manche sind simple Kisten, andere kunstvoll aufgebrezelt mit Wikingerköpfen oder verstärkt mit Auslegern aus Schuhkartons. Allen gemeinsam ist ihre Substanz: Pappe. Zum Wochenabschluß war ich noch mal in Berlin fotografieren. Am Orankesee in Hohenschönhausen.

Auf dem “Camp4 – Orankecamp – Berlins schönster Outdoor-Messe” wird traditionell Anfang April das Pappbootrennen ausgetragen. Ca. 30 Meter gilt es zu überwinden ohne unterzugehen. Um das zu schaffen, waren die meisten der kunstvollen Kreationen dick mit Plaste umwickelt. Die, die es wagten nur mit der Originalpappe ins Wasser zu gehen, verwandelten sich sofort in Pappmachee.

Hatten die Kinder es geschafft die ersten Meter zu überstehen, war die Technik des Paddelns die nächste Herausforderung. Ungleichmäßiger Einsatz der Paddel trieb das Boot am Ende lediglich im Kreis herum. Gut ein Viertel der zum Einsatz gekommenen Pappboote erreichten letztendlich auch die Ziellinie und wurden dafür von den zahlreichen Zuschauern mit kräftigem Applaus belohnt.

Eine Schafherde von vorn aufgenommen
Schaflos in Hattersheim - Foto: h|b

Mit dem Bild dieser Schafherde habe ich es das erste Mal auf die "Popular Page" bei instagr.am geschafft. Wie? Keine Ahnung es hat irgendwas mit dem Verhältnis der "Likes" und der "Kommentare" zu tun und der Geschwindigkeit mit der diese nach Onlinestellung vergeben werden. Am Ende waren es dann fast 120 "Gefällt mir" was wiederum mir gefiel. Mit einem "Sheep well" verabschiede ich mich denn auch aus dieser Woche und freu mich auf die Nächste. Die besteht nur aus 4 Arbeitstagen und dem Start in unseren ersten Urlaub in 2011.

Sonntag, 3. April 2011

KW 13 - Der Wochenrückblick

Spiegelung des Reichstags
Reichstag im Spiegel der Zeit - Foto: h|b

Die Woche begann mit einem Paukenschlag, nicht nur dass die CDU in Baden-Württemberg erwartungsgemäß abgelöst wurde, sondern die Grünen wurden - wenn auch knapp - stärker als die SPD und stellen daher den zukünftigen Ministerpräsidenten. Vorausgesetzt die Koalitionsverhandlungen scheitern nicht aus irgendwelchen Gründen. In meinem früheren Wohnort Steinbach am Taunus hats dann leider nach Auszählung aller Stimmen doch nicht ganz gereicht. Die Koalition aus CDU/FDP konnten einen Sitz mehr erreichen, aber trotzdem Herzlichen Glückwunsch an die Ortsgrünen. Alle Parteien sind jetzt auch fast auf dem gleichen Level, sprich auf Augenhöhe.

Demonstranten gegen Stuttgart 21
Die Schwaben geben nicht auf - Foto: h|b

Als Friedensangebot hat die Bahn weitere Aktivitäten in Stuttgart ausgesetzt, solange bis sich das neue Parlament konstituiert hat. Das wird sicher das schwierigste Thema, da sich zwischen Erwartungshaltungen der Grünenwähler und rechtlichen Grundlagen möglicherweise eine schwierige Faktenlage ergeben könnte. Ein paar aufrechte Schwaben tauchen jedenfalls ab und an noch vor dem Bahntower auf, um auf sich aufmerksam zu machen. Die Zahl ist allerdings genauso überschaubar wie zwischenzeitlich am Originalschauplatz in Stuttgart.

Beine von zwei Personen
Der Sommer ist da - Foto: h|b

Mit dem politischen Erdbeben und der Schockstarre in Berlin ist auch endlich der Sommer angekommen. Also eigentlich der Frühling, aber es fühlt sich schon wie Sommer an. Es ist wohl doch so, dass in Berlin, der Frühling in der Regel, entweder ganz kurz- oder sogar ganz ausfällt. Die Mode wird wieder verrückter, die Röcke kürzer, die Flip-Flops flippen wieder, die Cafes stellen raus was rauszustellen ist. Ab sofort wird in Berlin wieder draußen gelebt, geliebt und gefeiert. Mal schaun, ob sich die unterschiedlichen Lebensweisen miteinander konfliktfrei vereinbaren lassen.

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John
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