Donnerstag, 29. März 2012

Phönix aus der Asche

Schweißarbeiten auf dem Dach des Bahnhofs Warschauer Straße
Mit dem Schweißgerät werden die Dachplatten getrennt - Foto: h|b

Aus jedem Ende entsteht etwas Neues. Das kann man im Moment am Bahnhof Warschauer Straße beobachten, wo das Provisorium abgerissen wird, um einem neuen Bahnhof Platz zu machen, der diesen Namen auch wieder verdient. Die Schienen sind bereits entfernt worden, jetzt kommt die Dachkonstruktion unter das Schweißgerät.

Abrissarbeiten am Bahnhof Warschauer Straße
Die abgetrennten Teile werden entsorgt - Foto: h|b

Der mittlere und äußere Bahnsteigbereich von dem die S-Bahnen bis vor kurzem noch in Richtung Innenstadt und nach Ahrensfelde und Strausberg abfuhren, muss abgerissen werden, um einem Neubau Platz zu machen, der dort im nächsten Jahr endlich wieder einem echten Bahnhof zur Ehre gereicht. Mit Rolltreppen und einem Fahrstuhl und klaren Regeln von welchem Bahnsteig die Züge in die Innenstadt oder Richtung Lichtenberg fahren, haben es auch die Reisenden zukünftig sehr viel einfacher.

Bahnhofsschild des Bahnhofs Warschauer Straße
Die Aufsichtshäuschen sind vielleicht bald Geschichte - Foto: h|b

Die Umbauarbeiten am Ostkreuz wirken sich aus bis zum Ostbahnhof. Neue Gleisführungen, weniger Weichen, klare Strukturen dürften auch für bessere Orientierung sorgen. Bis dahin müssen alle Reisende den "langen" Weg zum Erknerbahnsteig auf sich nehmen, um vom Bahnhof Warschauer Straße mit der S-Bahn fahren zu können.

Sonntag, 25. März 2012

Linedancer Flashmob

Menschenansammlung auf dem Alexanderplatz
Jede Menge Linedancer warten auf ihren Auftritt unter der Weltzeituhr - Foto: h|b

Am Freitag war wieder mal Flashmob angesagt. Eine Marketingaktion, die eine neue CD promoten soll, die DJ Ötzi mit den Bellamy Brothers gemeinsam aufgenommen hat. Auf "Simply the best", so der Titel der neuen CD, ist das Beste der Bellamy Brothers und des Alpen-DJs vereint.

Flashmobs sind ja im Grunde ihres Namens spontan und werden über soziale Medien kurzfristig verabredet, aber wir wollen mal ein Auge zudrücken. Geplant war, dass die Linedancer vor der Alex Oase tanzen sollten, aber da baut Bergmann schon wieder sein Osterdorf auf, mit Oktoberfesthütte und Weihnachtsturm. Oder war es andersrum? Ist eh nicht zu unterscheiden.

Die Bellamy Brothers mit DJ Ötzi
Die Bellamy Brothers mit DJ Ötzi - Foto: h|b

Für den nötigen Rahmen sorgten ca. 500 Linedancer die zum neuen Hit "Like a star" ihre Choreographie zeigen durften. Alles etwas chaotisch und leicht unorganisiert, womit es dann doch wieder sehr einem Flashmob ähnelte. DJ Ötzi war ob des Massenauflaufs echt begeistert und den alten Countrylegenden David und Howard, die Ende der 70er mit "Let your love flow" ihren größten Hit hatten, schien es auch zu gefallen.

Samstag, 17. März 2012

Abschiedsbesuch

Flughafen Tegel mit Tower
Das kantige Äußere des "Flughafens der kurzen Wege" mit dem markanten Tower - Foto: h|b

Heute war das Wetter so gut, geradezu vorsommerlich, dass mir nichts anderes übrig blieb als die Wohnung zu verlassen. Es bot sich an die Fahrradsaison zu eröffnen und als Ziel hab ich mir den Flughafen Tegel ausgesucht. So planlos rumfahren ist irgendwie blöd. Nach Tegel wollte ich eh schon die ganze Zeit, Bilder machen, bevor ihn das selbe Schicksal ereilt wie Tempelhof. Zu, aus, vorbei, keine Flugzeuge mehr. Dornröschenschlaf.

Warteschlange der Taxifahrer am Flughafen Tegel
Noch warten Taxen auf ankommende Flugzeuge, die ihnen neue Fahrgäste bringen - Foto: h|b

Zuerst bin ich zum Hotspot der Planespotter gefahren, im Osten des Flughafens. Eine Handvoll Fans lauerte mit Fernglas und Fotoapparat auf landende Flugzeuge, die hier dicht über den Häusern von Reinickendorf einschweben. Die Autobahn dazwischen machte übrigens weitaus mehr Lärm, als die landenden Flugzeuge. Aber Lärm ist wohl relativ. Danach bin ich einmal mit dem Rad um den Flughafen gefahren, aber zum fotografieren ist alles zu weit weg. Selbst mit einem 400er Tele.

Startendes Flugzeug der Quatar Airlines
Startende Maschine der Quatar Airlines auf dem Flughafen Tegel - Foto: h|b

Das ging von der Besucherterasse doch deutlich besser, aber zuerst musste ich mich mit "Berlins abgefahrenster Currywurst" an der "Essbahn" stärken. Das Personal zieht wohl mit nach Schönefeld, was aus der "Essbahn" wird, ist allerdings noch ungewiss. Für 2 Euro, Sicherheitscheck inklusive, erklomm ich danach das Dach des Flughafens und konnte den etwas spärlichen Flugverkehr beobachten. Es gibt zwar hin und wieder Stoßzeiten, aber insgesamt geht es eher beschaulich zu. Ein paar schöne Bilder gab es trotzdem.

Nach fast 30 Kilometer Gesamtstrecke tat mir am Abend höllisch der Hintern weh, allerdings freu ich mich jetzt schon auf den Sommer.

Samstag, 10. März 2012

Fernweh

Fotoshooting auf der ITB
Von Berlin direkt in die Anden - Foto: h|b

Die Profis hatten heute ihre Rollkoffer dabei. Genug Platz für buntes Papier aus toten Bäumen, was die Veranstalter auf der ITB in Berlin reichlich zum Verteilen bereitgelegt hatten. Viele bunte Broschüren, die für viel Urlaubslust sorgen. Bei uns waren es am Ende 3 Tüten mit insgesamt 7 Kilogramm. Unser Fernweh beschränkt sich aber aktuell auf Skandinavien (dieses Jahr) und Nordfrankreich (nächstes Jahr). Zu diesen Themen konnten wir uns auch reichlich eindecken.

Flamencotänzer auf der ITB
Stampfender Flamenco in der spanischen Abteilung - Foto: h|b

Erstaunlicherweise sind die Berliner doch sehr heimatverbunden. Nach mehrmaligen Durchqueren der Hallen, stellten wir fest, dass die Deutschlandhalle am besten besucht war. Das Gute liegt also doch sehr nah. Ob Brandenburg, Mecklenburg, Bayern oder Baden-Württemberg, in Deutschland ist eine Menge Urlaub und Entspannung möglich, man muss also nicht unbedingt erst 10 Stunden durch die Weltgeschichte fliegen. Durch unsere beiden Deutschlandtouren kann ich das dick unterstreichen.

Griechische Tänzerinen auf der ITB
Tanzen gegen die Krise - Foto: h|b

Auch die Griechen haben groß aufgefahren und versuchen gegen das schlechte Image anzuwerben. Beim Tourismus habe ich aber keine großen Bedenken, da wird sicher Griechenland weiter eine wichtige Rolle spielen. Die Wiege Europas, Sonne und Meer sind hervorragende Kombinationen, die einen Besuch auf jeden Fall lohnen. Einen kleinen kretischen Wein durften wir bereits kosten. Nach rund vier Stunden taten die Füße so weh, dass wir uns lieber wieder in den trüben Berliner März begaben. Jetzt beginnt die Zeit der Prospektinspektion und die Vorfreude auf den Urlaub, die ja immer noch die Schönste ist.

Dienstag, 6. März 2012

Sehnsucht

Zwie Personen blicken auf das Meer
Blick aufs Meer - Foto: h|b

Es fällt schwer sich wieder von der Küste zu trennen. Irgendetwas am Meer zieht die Menschen magisch an und der Blick in die Weite beruhigt ungemein. Dazu das leichte Rauschen, das sich zu Brausen steigert, wenn die Wellen höher werden, alles zusammen lässt einen ruhig werden. Ein Wochenende an der Küste gibt Kraft für den hektischen Büroalltag. Sollte man öfters machen.

Sonntag, 4. März 2012

Hochzeitstagswochenende

Zwei Rosen im Sand am Meer
Zwei Rosen für die Liebe - Foto: h|b

Rechtzeitig zum Hochzeitstag versprach die Wettervorhersage Sonne an unserem Lieblingkurzurlaubssort Warnemünde. Zwar insgesamt noch kalt, aber mit Sonne. Das sollte reichen, um das erste Mal für dieses Jahr die Stadtflucht zu ergreifen. Am Freitagnachmittag fühlte es sich noch ein wenig ungewohnt an, aber mit jedem Kilometer Richtung Küste, fiel das Atmen ein wenig leichter. Am Freitag nur noch ein kurzer Bummel zum Leuchtturm, um Hallo zu sagen, dann aber nichts wie zurück ins kuschelig warme Wohnmobil.

Sektflasche und -glaeser, im Hintergrund Meer
Stößchen - Foto: h|b

Am Samstag schön ausgeschlafen und gegen Mittag den obligatorischen Marsch nach Wilhelmshöhe in Angriff genommen. Das Wetter war uneindeutig, die Klammottenwahl also ein Lotteriespiel. Die Sonne hatte schon Kraft, konkurrierte dabei aber mit dem kalten Wind, der sich nicht so leicht geschlagen geben wollte. Einigermaßen zwiebelig angezogen, ging es dann. Zu Bockwurst und Soljanka stimmten wir uns mit einem Gläschen Sekt auf den Tag ein. Die Sonne konnte man in windstillen Ecken fast die ganze Zeit genießen.

Sonnenuntergang am Meer
Kitsch a la Warnemünde - Foto: h|b

Aber auch die geht immer noch irgendwann unter und dann wird es wieder richtig frisch. Dann ist es aber sowieso Abend, Zeit für das Hochzeits-Diner. Nach einem leckeren Fischteller im "Twe Linden" gab es später noch einen Absacker im Gosch und dann war der Tag auch schon rum. Wir waren endlich verheiratet, ach nee, sind wir ja schon eeeewig. Warnemünde hat uns wieder, oder wir die Küste. Jetzt muss es nur noch ein wenig wärmer werden. Dieses Wochenden lief die Heizung noch durchgehend. Beim nächsten Besuch dann hoffentlich nicht mehr.

Mittwoch, 29. Februar 2012

#nofinder

Hausflur mit Fenster
Ein kräftiges Ausrufezeichen - Foto: h|b

Es gibt ja für inzwischen alles irgendeine APP, nichts bleibt APPlos, auch nicht Dinge von denen man nicht mal wusste, das man sie gebrauchen könnte. Eins von diesen Dingen ist die APP "nofinder". Es ist eine der vielen Fotoapps für das iPhone, aber doch irgendwie anders. Man kann ein wenig einstellen, welche Art Foto man erzeugen möchte, hartes Schwarz-Weiss, Grau, Bunt, mit oder ohne Vignette, der Gag dabei ist aber der, das man nicht sieht was man fotografiert. Okay, nicht ganz, man sieht ja mit seinen Augen alles, aber eben nicht durch die Kamera. Der starre Blick aufs Kameradisplay entfällt, es gibt nur eine schwarze Rückwand zu sehen, keinen "Viewfinder". Daher auch der Name.

Einkaufswagen mit seinem Schatten
Nightshopping in Friedrichshain - Foto: h|b

Man muss also ein wenig improvisieren, verliert dabei aber nicht den Blick aufs wesentliche, nämlich das was man selbst sieht. Die Kamera wird dabei zum Werkzeug, aber nicht zum Augenersatz. Klar ist das Ergebnis oft ein wenig schräg, aber das sollen Bilder die ja bewusst die Qualität reduzieren auch sein. Momentaufnahmen eben. Das kleine Programm gibt es für -,79 Cent im AppStore und für nochmal -,79 gibt es ein paar ergänzende Features und schon ist man bei den Anfängen der Fotografie, als vieles noch rudimentär war. Experimentell. Einfach mal ausprobieren.

Montag, 27. Februar 2012

Finanzjongleur

U 1 am Halleschen Tor in Tilt-Shift Optik
U1 in der Morgensonne am Halleschen Tor - Foto: h|b

Exakt zur selben Zeit wie im letzten Jahr konnte ich heute morgen unsere Einkommensteuererklärung in Kreuzberg in den entsprechenden Eingangskorb werfen. Die eigentlichen Daten haben wir natürlich mit Elster auf elektronischem Weg bereits vorab übertragen Die Zeiten in denen ich mit dem Finanzbeamten die Papiere durchgehen musste, gehören Gottseidank lange der Vergangenheit an. Jetzt warten wir auf das - hoffentlich - richtige Ergebnis und damit ein wenig staatliche Urlaubsunterstützung. Die Berechnungsvorschau lässt hoffen.

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Kommentare

Berlin Warschauerstraße...
Schöne Vorher-Nachher-Bilder. Wohne selber gleich um...
ISTQB (Gast) - 21. Jun, 09:54
Falsch
Es ist kein Seeadler auf dem Bild
JiggZ (Gast) - 11. Dez, 10:33
John
I really like your writing style, good information,...
Smithk712 (Gast) - 3. Jul, 15:00

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Zuletzt aktualisiert: 21. Jun, 09:54

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