Klima

Sonntag, 13. April 2008

Donnerschlag

Wie angekündigt beendete der erste ernstzunehmende Frühlingstag mit einem Donnerschlag seine Vorstellung. Ein Donnerschlag, keiner mehr. Nicht zwei, oder ein paar, nur Einer. Und dass, kurz nachdem die Bayern eine völlig überforderte Borussia Dortmund mit 5:0 in die Schranken gewiesen hatte. Ist Gott doch ein Bayer?

Sonne und Regen Foto: h|b

Sonntag, 23. März 2008

Papparazzi

Heute jährt sich laut Presseverlautbarungen der Tag an dem ein kleines pelziges Wesen einen Hype ausgelöst hat, der bis dahin nicht bekannt war: Knut - der kleine Berliner Eisbär - wurde das erste Mal der staunenden Öffentlichkeit vorgeführt und das Interesse war gigantisch.

Journalisten aus der ganzen Welt waren angereist, um im altehrwürdigen Berliner Zoo dieses "Weltwunder" zu bestaunen - und vor allen Dingen - vor die Linse zu bekommen. Normale Besucher, die auch einen Blick auf Knut erhaschen wollte, mussten sich stundenlang anstellen. Knut war auch immer nur in einem gewissen Zeitfenster zu sehen, so daß eine "Knutsichtung" zu einer echten Geduldsprobe wurde.

Ich hatte es ja irgendwie nie geschafft und der Hype ging mir auch irgendwie auf den Senkel. Beim letzten Besuch mit Enkeltochter habe ich allerdings die Gelegenheit genutzt und mich ganz nach vorn gedrängelt (Die Stimmung unter den Besuchern ist nach wie vor latent aggressiv). Schnell ein paar Bilder geschossen - Knut ist leicht hyperaktiv - und wieder weg. Für Denise war eh der nahe Spielplatz interessanter als ein "blöder" Eisbär.

Aus Knuddelknut wird ein echter Eisbär Foto: h|b

Donnerstag, 13. März 2008

sei regen - sei sturm - sei berlin

Ähnlich schlecht wie die neue Imagekampagne der Stadt Berlin ist definitiv das momentane Wetter. Vor einer knappen Woche war das Sturmtief "Emma" in Deutschland unterwegs, inzwischen ist es schon "Lara", kein Sturm, aber immerhin ein Tief. Dazwischen waren also noch Tiefs mit den Buchstaben F,G,H,I,J und K, Wahnsinn. Sozusagen ein Dauertief. Und Berlin ruft dauernd "Hier!"

Obwohl - wie ich zugeben muss - mir die Kampagne inzwischen aus fotografischer Sicht zu gefallen beginnt. Überall in der Stadt werden die Sprechblasen aufgestellt. In groß. Ich dachte erst, man würde da die Texte reinspannen, aber noch sind sie leer und bieten damit einen Rahmen, den man selbst füllen kann. Mal sehen was sich daraus machen lässt.

Berlin ist schön Foto/Montage: h|b

Sonntag, 9. März 2008

Wasserstadt

Nach unserem Kiezspaziergang heute mittag, habe ich doch direkt gedacht jetzt hätte es uns auch schon erwischt - im vierten Stock!!! War aber doch nur mal wieder unser Ablaufkonstrukt unter dem Spülbecken. Seit dem wir das selbst repariert haben, ist darauf nicht mehr so richtig Verlass. Vielleicht doch mal "Gelbe Seiten" ? Nee, einen Versuch haben wir noch.

Aber was ich eigentlich sagen wollte, nach diversen Veröffentlichungen in der Berliner Tagespresse scheint Berlin tatsächlich ein Problem mit dem Grundwasser zu haben. Das steigt durch die ausdauernden Regenfälle (mehr als 40 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt) und wird durch den gesunkenen Wasserverbrauch und die damit verbundene Reduzierung der Wasserförderung verstärkt.

So richtig in der Pflicht sieht sich bei dem Thema niemand. Rund um den Boxhagener Platz (Friedrichshain-Kreuzberg) wurden mehr als 100 feuchte Keller registriert. Ein Gutachten empfiehlt eine Grundwasserabsenkung. Die Anlage würde rund 4,6 Millionen Euro kosten. Die von Baustadtrat Franz Schulz (Grüne) für das Sanierungsgebiet geforderte Unterstützung lehnt der Senat ab.

Dietrich Jahn, Referatsleiter für Wasserwirtschaft. „Es fehlt manchmal nur ein halber Meter, um die alten Sumpflandschaften wieder entstehen zu lassen.“ Shrek lass nach.

Berlin säuft ab Foto: h|b

Der Artikel im Tagesspiegel. Zitate im Text auszugsweise aus dem TSP.

Samstag, 1. März 2008

BFT 9 - Der Hauptbahnhof hält

Emma hat heute versucht Kyrill Konkurrenz zu machen. Gottseidank hat es nicht ganz geklappt. Die Ausläufer die Deutschland überqueren, haben zwar auch ganz schön Power, aber nicht die Urgewalt. So hat es diesmal "nur" einen ICE getroffen und keinen Bahnhof.

Ich habe die Gelegenheit mal genutzt, um mit der Kamera ein paar Schlechtwetterfotos zu schießen. Mache ich ja sonst eher nicht. Bei so'nem Wetter, bleib ich schön mit dem Hintern zu Hause. Aber man muss ja auch mal was Neues machen.

Der Berliner Hauptbahnhof aus Gefängnissicht Foto: h|b

Da es die kommende Woche nicht besser wird (laut Wetterbericht kommt sogar der Winter zurück, brrr) verabschieden wir uns ab Montag für eine Woche nach Barcelona. Da scheint wenigstens die Sonne und es hat schon mal 19 Grad. Genau das Richtige für unseren 31. Hochzeitstag ;-)

Montag, 16. Juli 2007

Klima fällt heute aus

Nicht nur, dass uns das Klima allgemein zu schaffen macht, auch der Bahn macht es bei zu großer Hitze Probleme. Heute in Form einer ausfallenden "Klimaanlage" im ICE von Berlin nach Köln. Auf halber Strecke nach Hannover strandeten die Reisenden außerplanmäßig in Wolfsburg zum Luftholen auf dem Bahnsteig, da Wagen für Wagen die Klimaanlage ausgefallen war. Ein "Reset" war wohl nur im Stand möglich.

Zuerst gab es kalte Getränke, aber nach den sich immer häufiger wiederholenden Durchsagen des Zugteams war klar, dass ein Totalausfall bevorstand. Netterweise kam kurz nach dem Stopp der IC nach Amsterdam, so dass die Reisenden die in Hannover umsteigen wollten, den Zug wechseln konnten und dort auch mit viel Glück ihre Anschlüsse bekommen konnten. Ein aufgeregtes kleines Mädchen, dass mit ihrer Mutter unterwegs nach Mannheim war, versuchte schluchzend ihre Mutter davon zu überzeugen, dass nächste Mal doch lieber mit dem Auto zu fahren. Dem Klima zu Liebe.

In der Hitze gestrandet
Links der gestrandete ICE, rechts der rettende IC

Donnerstag, 12. Juli 2007

Dinosaurier

Die richtigen Dinosaurier kann man natürlich erst ab morgen im Museum für Naturkunde in Berlin sehen. Die sind allerdings auch schon lange ausgestorben. Ganz im Gegensatz zu denen, die man momentan in den Arkaden am Potsdamer Platz bewundern kann.

Die Aktion "California Dream Cars" zeigt noch bis zum 14. Juli amerikanische Strassenkreuzerlegenden der 50er und 60er Jahre, bestückt mit viel Chrom und gewaltigen Heckflossen. Beim Betrachten von quadratmetergroßen Motorhauben kann man sich gut vorstellen, dass alleine beim Anlassen des Autos ganze Gallonen von Benzin durch den Vergaser röhren. Echte Dinosaurier eben. Zapfsäulen sind übrigens integraler Bestandteil der Ausstellung ;-)

Wie Al Gore letztens in seiner Doku gut vermittelte, hat sich der "American Way of Drive" leider bis heute erhalten, so dass die amerikanische Autoindustrie meilenweit hinter den Umweltstandards anderer Länder hinterher hinkt. Laut eigener Einschätzung benötigen GM, Pontiac und wie sie alle heissen mindestens weitere 11 Jahre um allein auf den Stand zu kommen, den China - gerade erst in der Modernen angekommen - bereits heute hat.

Lack und Chrom
Hab das Bild mal etwas größer eingestellt, so kommt die "schiere Wucht" irgendwie besser rüber ;-)

Sonntag, 8. Juli 2007

Mehr Wärme, mehr Regen

Und Fernsehen bildet doch. Nach der - durchaus auch witzigen - Al Gore Doku zum Klimawandel, weiß ich doch jetzt zumindest, warum es bei uns momentan dauernd schüttet. Die Klimaerwärmung heizt auch die Meere auf und aufgeheizte Meere verdunsten mehr Wasser. Mehr verdunstendes Wasser = mehr Wolken. Mehr Wolken = Mehr Regen. Eigentlich logisch. Wenn dann die Tiefs im Uhrzeigersinn wirbeln - was sie in unseren Breitengraden immer tun - wird fleissig Wasser über dem Meer aufgesogen und über Land wieder abgeworfen. Fazit: Wir werden nicht verdursten, dafür aber vielleicht irgendwann ertrinken ;-)

Samstag, 7. Juli 2007

Heute ist "Weltrettungstag"

Aus aktuellem Anlass - auf allen Kontinenten versuchen heute Rock- Pop- und sonstige Stars die Welt zu retten: "Live Earth - SOS - Save Our Selves", die Klimakampagne von Al Gore - heute wieder mal was über das Wetter. Ist ja immer ein dankbares Thema.

Mit meinen Beiträgen im Frühjahr dieses Jahres war ich vielleicht doch ein wenig vorschnell. Wir erleben zur Zeit nicht gerade den angenommenen "heißen" Sommer, der ja folgerichtig auf diesen irrsinnigen Frühling folgen sollte. Eher haben wir eine Regenperiode die einen manchmal an Monsun denken lässt.

Kachelmann antwortete mal in einem Tagesspiegelinterview vom 8.4.2007 auf die Frage nach "Was ist Klima" mit folgendem Beispiel:

Meine Oma hat viele Jahre lang in Berlin in der Hoeppnerstraße 171 gewohnt. Die Älteren haben in dieser Straße gern mit einem Kissen unter den Armen aus dem Fenster geschaut. Wenn diese Menschen das über dreißig Jahre lang tun, dann erleben sie Klima. Wer nur mal kurz aus dem Fenster guckt, der erlebt Wetter. Wenn jemand eine Woche lang aus dem Fenster hängt, der erlebt Witterung.

Klima ist also ein sehr vielschichtiges Thema und wir - die wir nur in kurzen Lebensspannen denken - können das gar nicht recht erfassen. Vielleicht müssen wir einfach länger aus dem Fenster schauen, um es wirklich zu begreifen. Ach nee, geht nicht, heute Abend läuft im TV noch "Eine unbequeme Wahrheit" von und mit Al Gore. Müssen wir Schauen, dem Klima zuliebe ;-)

Regen über regen

Donnerstag, 31. Mai 2007

"Mitm Fahrrad nicht inn ersten Wagen!!"

Mit dem Spruch hatte schon die alte "Kackbratze" Kurt Krömer immer einen Lacher. Der - meist in schroffem Ton vorgebrachte - Spruch der U-Bahn Fahrer über die Lautsprecher sollte die Radfahrer davon abhalten, den Ausstieg der Fahrerkabine mit Fahrrädern zuzustellen. Weiß gar nicht, ob es das heute so noch gibt.

Gewünscht hätte ich es mir heute morgen im dichtesten Berufsverkehr auf der S-Bahn Stammstrecke. Und nicht nur für den ersten Wagen, sondern für alle Wagen. Es ist superschönes Wetter - also eigentlich Radfahrwetter - die S-Bahnen sind, aus welchen Gründen auch immer, gestoppte voll - die Reisenden ohne Fahrrad passen schon kaum noch rein - aber das kann einen echten Berliner Radfahrer nicht erschüttern.

Da werden rücksichtslos die Räder in den Einstiegsbereich gequetscht, Knöchel mit den Pedalen zerschrammt, Ellenbogen mit dem Lenker verbeult, ey gehts noch? Ich hab ja Verständnis wenn draussen das Schmuddelwetter herrscht und die armen Studis von der Uni nicht im Regen nach Hause fahren wollen. Aber sowas ist echt die Härte. In Frankfurt war es so, dass im Berufsverkehr die Fahrradmitnahme grundsätzlich ausgeschlossen ist. So weit muss man ja nicht gehen, aber ein wenig Einfühlungsvermögen müsste auch bei Radfahrern vorhanden sein. Wollja.

Räder in der S-Bahn

Hier siehts schon etwas entspannter aus. War nach dem Umstieg in die Nord-Süd S-Bahn.

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Kommentare

wouw
Harald, was hast Du denn da für eine coole Maschine!?...
william5 - 10. Mai, 22:47
hach :-)
Ich beneide Euch um diese Motorradfahrt (kann mich...
Karo (anonym) - 10. Mai, 22:28
1.Mai
Auch hier friede freude eierkuchen hier in bern..oder...
honigbaerli - 1. Mai, 22:10

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Zuletzt aktualisiert: 10. Mai, 22:49

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