Sonne, Mond und Sterne (D-Tour - Tag 11)
(Köln, Oberhausen, 23.08.10) Der Regen trommelt die ganze Nacht auf das Wohnmobil und wir starten die nächste Etappe unserer Deutschlandtour auch wieder im leichten Nieselregen. Die Planung führt uns heute ein kurzes Stück den Rhein hinab Richtung Essen, unserem Tagesziel. Zuerst steuern wir aber das Gasometer in Oberhausen an. Ich war da früher schon mal während einer Ruhrgebietstour Ende der 90er und fand das damals schon faszinierend. Vom Parkplatz schnell dem Regen entkommend, betreten wir das riesige Innere des Gasometers. Das Licht ist gedämpft und als sich die Augen an das Dämmerlicht gewöhnt haben, schwebt über uns ein großer voller Mond.
Der Mond ist aufgegangen - Foto: h|b
Der "größte Mond auf Erden" mit 25 Metern Durchmesser, aufgehängt in der etwa 100 Meter hohen Halle. Als wir darunter stehen, ist ein seltsames Gefühl. Alles ist leise und sphärisch und in ein leichtes Mondlicht getaucht. Ergriffen stehen wir mehrere Minuten eng umschlungen direkt unter dem Mond. Die Bilder der Ausstellung "Sternstunden – Wunder des Sonnensystems" sind auch ganz fantastisch. Bilder vom Entstehen und Vergehen von Galaxien und Universen in Form von wahren Farbexplosionen. Eine unverstellbare Macht tobt da draußen unsicht- und unhörbar für uns Erdenbürger. Nachdem wir alles angeschaut haben, fahren wir mit dem gläsernen Fahrstuhl innen im Gasometer nach oben und gleiten dabei langsam am Mond vorbei.
Altes Industrierevier - Foto: h|b
Auf der Kuppel des Gasometer hat man - trotz Nieselregen - ein schönen Blick über einen Teil des Ruhrgebietes. Wie mag es hier in den 70ern ausgesehen haben, als Wofgang Menge mit Wolfgang Petersen die Pseudodokumentation "Smog" gedreht hat? Heute existieren die Reste der Schwerindustrie meist nur noch als Kunstobjekte wie z.B. die "Zeche Zollverein" in Essen, wohin uns unser Weg als nächstes führt. Vorher machen wir noch einen Abstecher am Baldeneysee vorbei, auf dem Ruderer gerade versuchen in dem starken Wellengang nicht mit ihren Booten zu kentern. Eine Oase mitten im Revier.
Besser so - Foto: h|b
Im Revierpark Niendorf docken wir unser Wohnmobil an, ich mache mich mit dem Fahrrad auf den Weg zur Zeche Zollverein, um die blaue Stunde zum Fotografieren zu nutzen. Das Gelände ist riesig und nur die Dunkelheit setzt meiner Exkursion ein Ende. Nach Abendessen und Lesen hauen wir uns hin, morgen steht eine lange Etappe auf dem Plan die uns bis zur Nordsee führen soll.
In der Zeche Zollverein - Foto: h|b
Der Mond ist aufgegangen - Foto: h|b
Der "größte Mond auf Erden" mit 25 Metern Durchmesser, aufgehängt in der etwa 100 Meter hohen Halle. Als wir darunter stehen, ist ein seltsames Gefühl. Alles ist leise und sphärisch und in ein leichtes Mondlicht getaucht. Ergriffen stehen wir mehrere Minuten eng umschlungen direkt unter dem Mond. Die Bilder der Ausstellung "Sternstunden – Wunder des Sonnensystems" sind auch ganz fantastisch. Bilder vom Entstehen und Vergehen von Galaxien und Universen in Form von wahren Farbexplosionen. Eine unverstellbare Macht tobt da draußen unsicht- und unhörbar für uns Erdenbürger. Nachdem wir alles angeschaut haben, fahren wir mit dem gläsernen Fahrstuhl innen im Gasometer nach oben und gleiten dabei langsam am Mond vorbei.
Altes Industrierevier - Foto: h|b
Auf der Kuppel des Gasometer hat man - trotz Nieselregen - ein schönen Blick über einen Teil des Ruhrgebietes. Wie mag es hier in den 70ern ausgesehen haben, als Wofgang Menge mit Wolfgang Petersen die Pseudodokumentation "Smog" gedreht hat? Heute existieren die Reste der Schwerindustrie meist nur noch als Kunstobjekte wie z.B. die "Zeche Zollverein" in Essen, wohin uns unser Weg als nächstes führt. Vorher machen wir noch einen Abstecher am Baldeneysee vorbei, auf dem Ruderer gerade versuchen in dem starken Wellengang nicht mit ihren Booten zu kentern. Eine Oase mitten im Revier.
Besser so - Foto: h|b
Im Revierpark Niendorf docken wir unser Wohnmobil an, ich mache mich mit dem Fahrrad auf den Weg zur Zeche Zollverein, um die blaue Stunde zum Fotografieren zu nutzen. Das Gelände ist riesig und nur die Dunkelheit setzt meiner Exkursion ein Ende. Nach Abendessen und Lesen hauen wir uns hin, morgen steht eine lange Etappe auf dem Plan die uns bis zur Nordsee führen soll.
In der Zeche Zollverein - Foto: h|b
wishbringer56 - 23. Okt, 10:00