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Freitag, 20. November 2009

Stadtflucht

Je Novembiger das Wetter sich in Berlin breitmacht, desto niedriger ist die Hemmschwelle sich eine kleine Auszeit zu nehmen. Der kürzeste Weg dies zu tun führt uns merkwürdigerweise immer an die Ostsee. Anlaufpunkt dabei ist immer der Parpklatz in Warnemünde, dort wo den ganzen Tag die Scandlines-Fähren rein und raus fahren. Jedes Schiff verspricht ein kleines Reiseabenteuer - wenn man denn drauf wäre.

Spaziergang in Karlshagen
Sara und Florian am Strand der Ostsee - Foto: h|b

Warnemünde bietet sich aus zweierlei Dingen an. Zum einen hats einfach einen wunderschönen großen und ausgeprägten Sandstrand, der sich für lange Spaziergänge und zum Seele baumeln anbietet, zum anderen gibt es aber - selbst jetzt im Herbst - eine Gastronomie, die uns als Großstädter nicht ganz in die Depression der Einsamkeit wirft. Ökologisch nicht ganz korrekt, saßen wir am Wochenende bei Gosch am alten Strom entspannt unter Heizpilzen bei Bier und Livemusik.

Möwenfütterung an der Ostsee
Möwen füttern in Karlshagen - Foto: h|b

So wie auf dem Foto, kann man in Usedom - dort waren wir zum Abschluss des Wochenendes mit unserer Tochter und ihrem Freund - noch die Möwen füttern, ohne gleich attackiert zu werden. An den Fischbooten in Warnemünde sollte man sich tunlichst von den Möwen fernhalten, wenn man sich was essbares gekauft hat. Die Möwen dort sind inzwischen so aggressiv, dass sie die Passanten bei denen sie Essen vermuten, oder vielleicht sogar erspäht haben, direkt angreifen ohne Rücksicht auf Verluste.

Spiegelung
Der Spiegel der Seele - Foto: h|b

Jedes Wochenende an der See lädt mich mit neuer Energie auf. So kann ich die anstehende Arbeitswoche wieder konzentriert angehen und lässt mich - sofern die Wetterprognosen stimmen - bereits wieder auf den nächsten Törn mit dem Wohnmobil freuen. Es ist eine unkomplizierte und spontane Möglichkeit dem Alltag immer wieder mal kurz zu entfliehen. Aus der Sicht war die Entscheidung mobil zu werden goldrichtig.

Montag, 9. November 2009

20 Jahre

Gute Gelegenheit mal die Gedanken rückwärts fließen zu lassen, wie es ja heute alle irgendwie machen und mal rauskramen, wie es bei mir so war. Ich war 33 Jahre alt und hab zu Hause auf unsere fast 2-jährige Tochter aufgepasst. Meine Frau war in Klausur mit den Grünen, die damals noch keinen Namenszusatz hatten und vielleicht hab ich Fernsehn geschaut. Sicher bin ich nicht.

In den Folgetagen ging dann ein Aufruf durch die Presse, dass Hotels und Unterkünfte im Rhein-Main Gebiet dem erwarteten Ansturm der DDR Bürger nicht gewachsen seien und man möge Privatunterkünfte zur Verfügung stellen. Haben wir auch gemacht, kam aber dann keiner. Nicht nur nicht zu uns, sondern auch nicht wirklich ins Rhein-Main Gebiet. Und die die kamen, wollten nur mal schaun und nicht bleiben.

Ansonsten war es in Südhessen eher ruhig. Einzige Auffälligkeit in meinem persönlichen Umfeld: in den folgenden Wochen und Monaten klangen die Kollegen am Telefon immer häufiger nach Sachsen, Thüringern oder Brandenburgern. Egal ob man in Stuttgart anrief oder in Essen. Die Bahn war schon immer eine große Familie.

Hier noch ein paar Bilder aus meinem Erinnerungsfundus ...

Blick auf das Brandenburger Tor 1986
Meine Frau 1986 am Aussichtsturm am Brandenburger Tor. Als der Osten noch Osten war, waren wir nie drüben. 50 Mark waren uns dafür als Eintritt irgendwie zu teuer. Schade eigentlich. So habe ich Ostberlin erst nach der Wende kennengelernt - Foto: h|b

Eine Gruppe Personen vor der Volkskammer in 1990
Im Frühjahr 1990 konnten wir mit einer Gruppe Grünen und "unserem" Bundestagsabgeordneten nach Berlin fliegen. Dazu gehörte dann auch ein Besuch in der DDR Volkskammer im Palast der Republik. Die Frau in meinem Arm ist übrigens nicht meine Frau, nicht dass es noch zu Verwirrungen kommt - Foto: unbekannt

Mauer auf DDR Seite wird besprüht
Beim Spaziergang an der Mauer entlang konnte ich mir eine goldene Spraydose ausleihen und mich mit einer Liebeserklärung an meine Frau verewigen. War irgendwo unterm Springerhochhaus auf der Ostseite der Mauer. Daher ist sie auch so schön sauber. Wo diese Mauerstückchen wohl gelandet sind? - Foto: Kerstin Baudisch

Die Mauer 1990 schwer durchlöchert
Die Mauer büßte nach und nach ihre Substanz ein und wurde immer löchriger. Gleichzeitig tauchten an allen Ecken die Devotonalienhändler auf, die bis heute nicht aus dem Stadtbild von Berlin verschwunden sind. Wo diese Aufname gemacht wurde, weiß ich nicht mehr. Wir sind dann in der Nähe der Friedrichstraße auf DDR Seite zu einem Chinesen gegangen und wollten dort essen. In der irrigen Anahme, dass sie ihre Preise, die in der Karte in DDR Mark ausgewiesen waren, zu unseren Gunsten umrechnen würden - so vielleicht 1:10 wie die Vietnamesen auf dem Alex - bestellten wir uns vorab ein Bier. Als wir dafür dann Original 16,- Mark West zahlen mussten, haben wir auf die Pekingente verzichtet - Foto: Kerstin Baudisch

Gruppenfoto in Steinbach-Hallenberg
Noch so ein Mißverständnis. Wir dachten damals das die armen Bürgerrechtler unbedingt Nachhilfe in politischer Bildung und dem Aufbau der Demokratie bräuchten und sind als Grüne in unserer Partnerstadt - nichts ist ja damals so schnell entstanden wie deutsch/deutsche Partnerstädte - eingefallen mit Schreibmaschinen und Umdruckern. Gabs ja alles nicht. Zuerst waren sie noch das "Neue Forum", aber als sie uns dann zum ersten Mal stolz präsentierten wie sie einen Veranstaltungsaufruf für die DSU damit hergestellt hatten - von Parteitreue hatten sie wohl die Schnauze voll - haben wir das Projekt "Bruderhilfe" eingestellt. Hatten aber in Steinbach-Hallenberg einen überaus feuchtfröhlichen Abend in einer Privatkneipe. Was wohl aus denen geworden ist? Foto: h|b

Freitag, 6. November 2009

Dominoday

Bereits heute sorgt ein Ereignis für Chaos rund um den Potsdamer Platz und das Brandenburger Tor, welches erst am Montag, dem eigentlichen Feiertag zum Fall der Mauer, für Furore sorgen soll. Mehr als 1000 überdimensionale Dominosteine wurden von Jugendliche, Schülern und Auszubildenden bemalt. Diese werden ab heute zu einer zwei Kilometer langen Dominokette aufgebaut und am 9. November zum "Fest der Freiheit" umgestoßen.

Die Dominosteine stehen in Richtung Brandenburger Tor
Die Dominoreihe noch gut verpackt auf dem Weg zum Brandenburger Tor - Foto: h|b

Die Steine werden am Abend des 9. November schließlich von Lech Walesa von der einen Seite aus und von Jugendlichen aus Berlin von der anderen aus angestoßen. Das ganze Wochenende kann man die Steine besichtigen und auf kleinen Schilder die Geschichte zu jedem Stein lesen.

Stadtplan mit der geplanten Dominoreihe
Der geplante "Mauerfall" entlang der ehemaligen Grenze - Foto: h|b

Das Umkippen der Dominosteine ist Teil des Fests der Freiheit, das am Jahrestag des Mauerfalls mit Staatsgästen, Zeitzeugen und tausenden Besuchern rund ums Brandenburger Tor gefeiert wird. Mehr Informationen unter Adresse www.mauerfall09.de.

Schön bemalte Dominosteine zum Jahrestag der Maueröffnung
Künstlerisch gestaltete Steine von Schülern und Jugendlichen - Foto: h|b

Donnerstag, 5. November 2009

Wutzsee

Wenn am Wochenende schönes Herbstwetter die Novemberdepression kurzfristig unterbricht, ist das eine gute Gelegenheit der Stadt wieder mal zu entfliehen und das Umland aufzusuchen. Die Frage die sich dabei jedesmal wieder stellt, lautet natürlich: Wohin? Dank Tagesspiegel und seiner Wanderkartenserie vom letzten Jahr, kamen wir auf Lindow (Mark)

Herbstlaub vor Seekulisse
Herbstidyll am Wutzsee - Foto: h|b

Rund 60 Kilometer von Berlin entfernt, ist der kleine Ort zwischen zwei Seen angenehm schnell erreichbar. Laut der Karte, ist der kleinere der Seen, der Wutzsee gut zu umwandern. Für die knapp 7 Kilometer setzt der geübte Wanderer rund anderthalb Stunden an. Wer jetzt denkt, dass man da auf Seehöhe gemütlich um den See schlendern kann, der irrt sich allerdings.

Indian Summer in der Mark Brandenburg
Indian Summer in Brandenburg - Foto: h|b

Es geht hoch und runter, großteils schaut man aus rund 50 Metern Höhe hinab auf den See, bevor man wieder ganz nach unten zu den idyllischen Anlegestellen im Schilf hinabsteigen muss. Hin und wieder muss man auf den gut erkennbaren Wanderwegen einigen schnellen Läufern ausweichen, die von der dort ansässigen Landessportschule ihre Runden drehen.

Rot vor blau, Idylle am Wutzsee
Das Ziel vor Augen - Foto: h|b

Nach der ausgiebigen Seeumwanderung haben wir uns noch zwei Kuchenstückchen, aus der Stadtbäckerei auf dem nahegelegenen Marktplatz, geholt und diese dann, bei selbstgemachten Kaffee im Wohnmobil, in der langsam untergehenden Nachmittagssonne genossen. Eine schöne Tour für einen Wochenendtag mit dem eigenen Haus auf Rädern.

Sonntag, 1. November 2009

Gib mir den Blues

Höhepunkt der drei tollen Tage im Comenius Eck in Berlin-Friedrichshain und von allen heiß erwartet, das eigentliche Jubiläum und die Filmpremiere von FOLKsMUSIK. Das "Commi" hatte sich dazu extra aufgebrezelt, wie es sich für eine Filmpremiere gehört: Roter Teppich, Lichtshow, Fotowand und Security. Pünktlich kurz vor acht fuhr das Team um Prinz of Harp mit Sirenengeheul vor und wurde von frenetischen Fans stürmisch gefeiert.

Die Helden der Folksmusik
Die Band Prinz of Harp mit dem Regisseur des Films Meik Willomitzer - Foto: h|b

Beide Räumlichkeiten im Comenius Eck waren zwischenzeitlich gut gefüllt. Über hundert Fans von Prinz, dem Bluesmusiker, und Wilma, der Wirtin des Comenius Eck, waren gekommen, um gemeinsam durch die Nacht zu feiern. Im Hauptraum gab Prinz mit der Gruppe Bluesrausch den Ton an, im Nebenraum dominierte der DJ mit Tanzmucke. Wer wollte, konnte sich abwechselnd von beidem berieseln lassen.

Bluesrausch in Aktion
Bluesrausch in Aktion - Foto: h|b

Ich hatte mir für den Abend die schöne Aufgabe ausgesucht, alle Gäste vor den speziell entworfenen Premierenvorhang zu lotsen, echtes Promifeeling inklusive Blitzlichtgewitter. Im weiteren Verlauf wechselte ich dann zum "Promifotograf" und lichtete ab, was mir vor die Linse sprang. Mitten im Getümmel und immer drauf. Die Ausbeute reicht zwar nicht für die Gala, aber für die große Fotowand. Zur Erinnerung an das 10-jährige Bestehen, im Comenius Eck, sind viele schöne Fotos dabei entstanden. Alles Gute Wilma und auf die nächsten 10 Jahre.

Die Helden des Comenius Eck
Das Comenius Eck Team, Ariane, Hartmut und Wilma - foto: h|b

Samstag, 31. Oktober 2009

Männerträume

Nach dem am Donnerstag die Mädels die 10 Jahresparty im Comenius Eck eröffnen durften und dazu Unterstützung von einem strippenden Polizisten erhielten, waren gestern die Jungs dran. Der Anfang verlief ein wenig schleppend, bei Bier und Fußballtalk harrte man der Dinge die da kommen sollten. Auf der Videoleinwand lief erst "Shine a light" und später "Gary Moore" mit Gästen.

Lebendes Buffet
Das Buffet war angerichtet - Foto: h|b

Das für 22 Uhr avisierte Buffet ließ sich am lebenden Objekt studieren, lecker war es allemal, das ist bei Wilma aber nichts Neues. Der Untergrund harrte stoisch aus, bis auch der letzte Früchtespieß die Tabletts verlassen hatte. Anfangs zögerlich, dann immer beherzter griffen die Jungs zu, den Blick leicht verschüchtert auf das Objekt der Begierde: Die kleinen Frikadellen.

Das Spiel mit dem Feuer
Spiel mit dem Feuer - Foto: h|b

Man bucht so ein Model natürlich nicht nur zur Essensunterlage, sondern auch, um den Herren der Schöpfung noch eine kleine Freude zu bereiten. Nach einer halben Stunde Pause betrat eine amerikanische "Polizistin" schwungvoll die Kneipe, schnappte sich einen der Besucher und zeigte ihm, was Polizistinnen in Amerika so drauf und drunter haben. Als nichts mehr zum Ausziehn da war, gab es noch AC/DC, Iron Maiden und Rammstein für die ganz Harten, Zeit für mich zu gehen.

Heute Abend der Höhepunkt der 3-tägigen Sause, die Premiere des Prinz-Films "Folksmusik", mit Livemusik von der Gruppe "Bluesrausch". Der rote Teppich ist ausgerollt.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Winter(alb)traum

Jedes Jahr, ungefähr Ende Oktober, das gleiche Schauspiel. Obwohl der Winter noch ein wenig auf sich warten lässt, wird ein großes Gerüst auf dem Potsdamer Platz aufgebaut. Die Touristen rätseln eine Weile, und dann, kommt der große Laster mit 25 Tonnen Schnee aus der Skihalle in Senftenberg.

So schneit es in Berlin
Schneefall in Berlin - Foto: h|b

Nicht sehr ansehnlich, eher so, wie Schnee nach einer langen harten Saison aussieht, wird er mit einem Bagger vom Laster auf die schräge Ebene gehievt, wo später die Luftkissenschlitten kreischende Teenies ins "Tal" befördern sollen. Kräftige Jungs versuchen mit Schaufeln und Schneefräse, die Schneemassen zu bändigen.

Schneeschaufeln im Herbst
Schneekatastrophe am Potsdamer Platz - Foto: h|b

Da es auch heute wenig winterlich war, tropfte es nur so vom Laster, der Schnee platschte klumpig und nass auf die Rodelbahn und von oben nieselte es kräftig bei milden Temperaturen um die 12 Grad. Aber es zählt halt der Event. Dazu gehört neben den Glühweinbuden auch die zünftige Salzburger Stigl Alm. Eröffnung ist an diesem Samstag um 14 Uhr. Mehr Informationen unter winterwelt-berlin.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Rasende Heimat

"Tree Huts" nennt der Künstler Tadashi Kawamata seine Installationen im Tiergarten. So wie früher die Väter ihren Kindern Baumhäuser in der Garten gebaut haben, so zimmert Kawamata mit rohen Latten seine Luftschlösser in die Bäume rund um das Haus der Kulturen der Welt.

Ein baumhaus im Tiergarten von Berlin
Leider unerreichbar - Foto: h|b

Neben den neun Baumhäusern im Tiergarten, kleben auch noch ein paar, wie Schwalbennester, direkt an der Fassade des Hauses der Kulturen der Welt. Kawamata hat bereits weltweit solche und ähnliche Installationen erschaffen. Diese in Berlin ist Teil der Veranstaltungsreihe "Rasende Heimat" im Rahmen der Asien-Pazifik Wochen.

Ein baumhaus im Tiergarten von Berlin
Auch ohne Wüstenrot zum eigenen Haus - Foto: h|b

Der Tagesspeigel schreibt dazu: "Das Haus als stabiler Rückzugsort hat dort als Metapher längst ausgedient – zumindest in den Augen jener Künstler, die aus Metropolen wie Jakarta, Osaka oder Peking kommen. Aus Städten, deren Tempo gesellschaftlicher Veränderungen dem Begriff „Rasende Heimat“ konkreten Inhalt verschafft.

Diese Geschwindigkeit manifestiert sich auch in den Arbeiten, deren Thema bei Tadashi Kawamata eben nicht das romantische Refugium im Baum ist. Sondern die Auswirkung der Globalisierung auf Lebensgewohnheiten und den urmenschlichen Wunsch nach Schutz und Individualität, für die sein von Hand gemachtes Lufthaus eben auch steht."

Der ganze TSP Artikel findet sich hier.

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Klar, wenn man die Möwen...
Klar, wenn man die Möwen auch noch füttert,...
Maria (Gast) - 20. Nov, 23:12
Delfried Kaufmann, ist...
Delfried Kaufmann, ist Jerry Cotton die beste Autor.
Cotton Fan (Gast) - 11. Nov, 16:30
Tolle Fotos
...und nicht nur in diesem Eintrag!
textbauer (Gast) - 8. Nov, 16:58

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Zuletzt aktualisiert: 20. Nov, 23:12

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