"Niemand hat die Absicht ....
... eine Mauer zu bauen", beteuerte Walter Ulbricht vor der internationalen Presse noch am 15. Juni 1961 - obwohl er danach garnicht gefragt worden war. Was dann am 13. August passierte ist Geschichte und jährt sich heute zum 46. Mal.
Interessanterweise tauchen rund um dieses Datum immer wieder die üblichen Geschichten auf. Eine davon ist der "Zählstreit" um die Mauertoten zwischen der Chefin des Mauermuseums und den Historikern.
Ganz "neu" in diesem Jahr ist der aufgetauchte schriftliche Schießbefehl an eine Stasi-Einheit, die - eingeschleust in die regulären Grenztruppen - "Grenzverletzungen" von Ost nach West verhindern sollte.
Das Dokument stammt aus dem Jahr 1974 und beinhaltet folgende Passage: "Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schusswaffe, auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen, was sich die Verräter schon oft zunutze gemacht haben." Klare Worte.
So neu ist dieses Dokument aber dann doch nicht, es tauchte bereits 1997 in einem Dokumentenband zur DDR-Geschichte auf. Aber geschichtliche Jahresdaten haben immer eine besondere Relevanz. Allein Egon Krenz ist sich sicher: "Es hat einen Tötungsbefehl, oder wie Sie es nennen 'Schießbefehl', nicht gegeben. (...) So ein Befehl hätte den Gesetzen der DDR auch widersprochen", sagte er der Bildzeitung.
Einer Mauerrest unweit des Potsdamer Platzes. An diesem Platz wäre es die Hinterlandmauer gewesen.
Interessanterweise tauchen rund um dieses Datum immer wieder die üblichen Geschichten auf. Eine davon ist der "Zählstreit" um die Mauertoten zwischen der Chefin des Mauermuseums und den Historikern.
Ganz "neu" in diesem Jahr ist der aufgetauchte schriftliche Schießbefehl an eine Stasi-Einheit, die - eingeschleust in die regulären Grenztruppen - "Grenzverletzungen" von Ost nach West verhindern sollte.
Das Dokument stammt aus dem Jahr 1974 und beinhaltet folgende Passage: "Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schusswaffe, auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen, was sich die Verräter schon oft zunutze gemacht haben." Klare Worte.
So neu ist dieses Dokument aber dann doch nicht, es tauchte bereits 1997 in einem Dokumentenband zur DDR-Geschichte auf. Aber geschichtliche Jahresdaten haben immer eine besondere Relevanz. Allein Egon Krenz ist sich sicher: "Es hat einen Tötungsbefehl, oder wie Sie es nennen 'Schießbefehl', nicht gegeben. (...) So ein Befehl hätte den Gesetzen der DDR auch widersprochen", sagte er der Bildzeitung.
Einer Mauerrest unweit des Potsdamer Platzes. An diesem Platz wäre es die Hinterlandmauer gewesen.
wishbringer56 - 13. Aug, 09:09