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    <title>Berlin BLOG : Rubrik:Geschichte</title>
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    <dc:publisher>wishbringer56</dc:publisher>
    <dc:creator>wishbringer56</dc:creator>
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    <title>Berlin BLOG</title>
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    <title>20 Jahre</title>
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    <description>Gute Gelegenheit mal die Gedanken rückwärts fließen zu lassen, wie es ja heute alle irgendwie machen und mal rauskramen, wie es bei mir so war. Ich war 33 Jahre alt und hab zu Hause auf unsere fast 2-jährige Tochter aufgepasst. Meine Frau war in Klausur mit den Grünen, die damals noch keinen Namenszusatz hatten und vielleicht hab ich Fernsehn geschaut. Sicher bin ich nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgetagen ging dann ein Aufruf durch die Presse, dass Hotels und Unterkünfte im Rhein-Main Gebiet dem erwarteten Ansturm der DDR Bürger nicht gewachsen seien und man möge Privatunterkünfte zur Verfügung stellen. Haben wir auch gemacht, kam aber dann keiner. Nicht nur nicht zu uns, sondern auch nicht wirklich ins Rhein-Main Gebiet. Und die die kamen, wollten nur mal schaun und nicht bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten war es in Südhessen eher ruhig. Einzige Auffälligkeit in meinem persönlichen Umfeld: in den folgenden Wochen und Monaten klangen die Kollegen am Telefon immer häufiger nach Sachsen, Thüringern oder Brandenburgern. Egal ob man in Stuttgart anrief oder in Essen. Die Bahn war schon immer eine große Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier noch ein paar Bilder aus meinem Erinnerungsfundus ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Blick auf das Brandenburger Tor 1986&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Blick auf das Brandenburger Tor 1986&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/mauerfall_011.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Meine Frau 1986 am Aussichtsturm am Brandenburger Tor. Als der Osten noch Osten war, waren wir nie drüben. 50 Mark waren uns dafür als Eintritt irgendwie zu teuer. Schade eigentlich. So habe ich Ostberlin erst nach der Wende kennengelernt - Foto: h|b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Eine Gruppe Personen vor der Volkskammer in 1990&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Eine Gruppe Personen vor der Volkskammer in 1990&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/mauerfall_04.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1990 konnten wir mit einer Gruppe Grünen und &quot;unserem&quot; Bundestagsabgeordneten nach Berlin fliegen. Dazu gehörte dann auch ein Besuch in der DDR Volkskammer im Palast der Republik. Die Frau in meinem Arm ist übrigens nicht meine Frau, nicht dass es noch zu Verwirrungen kommt - Foto: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Mauer auf DDR Seite wird besprüht&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Mauer auf DDR Seite wird besprüht&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/mauerfall_021.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Beim Spaziergang an der Mauer entlang konnte ich mir eine goldene Spraydose ausleihen und mich mit einer Liebeserklärung an meine Frau verewigen. War irgendwo unterm Springerhochhaus auf der Ostseite der Mauer. Daher ist sie auch so schön sauber. Wo diese Mauerstückchen wohl gelandet sind? - Foto: Kerstin Baudisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Die Mauer 1990 schwer durchlöchert&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Die Mauer 1990 schwer durchlöchert&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/mauerfall_03.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Die Mauer büßte nach und nach ihre Substanz ein und wurde immer löchriger. Gleichzeitig tauchten an allen Ecken die Devotonalienhändler auf, die bis heute nicht aus dem Stadtbild von Berlin verschwunden sind. Wo diese Aufname gemacht wurde, weiß ich nicht mehr. Wir sind dann in der Nähe der Friedrichstraße auf DDR Seite zu einem Chinesen gegangen und wollten dort essen. In der irrigen Anahme, dass sie ihre Preise, die in der Karte in DDR Mark ausgewiesen waren, zu unseren Gunsten umrechnen würden - so vielleicht 1:10 wie die Vietnamesen auf dem Alex - bestellten wir uns vorab ein Bier. Als wir dafür dann Original 16,- Mark West zahlen mussten, haben wir auf die Pekingente verzichtet - Foto: Kerstin Baudisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Gruppenfoto in Steinbach-Hallenberg&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Gruppenfoto in Steinbach-Hallenberg&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/mauerfall_05.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Noch so ein Mißverständnis. Wir dachten damals das die armen Bürgerrechtler unbedingt Nachhilfe in politischer Bildung und dem Aufbau der Demokratie bräuchten und sind als Grüne in unserer Partnerstadt - nichts ist ja damals so schnell entstanden wie deutsch/deutsche Partnerstädte - eingefallen mit Schreibmaschinen und Umdruckern. Gabs ja alles nicht. Zuerst waren sie noch das &quot;Neue Forum&quot;, aber als sie uns dann zum ersten Mal stolz präsentierten wie sie einen Veranstaltungsaufruf für die DSU damit hergestellt hatten - von Parteitreue hatten sie wohl die Schnauze voll - haben wir das Projekt &quot;Bruderhilfe&quot; eingestellt. Hatten aber in Steinbach-Hallenberg einen überaus feuchtfröhlichen Abend in einer Privatkneipe. Was wohl aus denen geworden ist? Foto: h|b</description>
    <dc:creator>wishbringer56</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 wishbringer56</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-09T17:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wishbringer.twoday.net/stories/6029880/">
    <title>Dominoday</title>
    <link>http://wishbringer.twoday.net/stories/6029880/</link>
    <description>Bereits heute sorgt ein Ereignis für Chaos rund um den Potsdamer Platz und das Brandenburger Tor, welches erst am Montag, dem eigentlichen Feiertag zum Fall der Mauer, für Furore sorgen soll. Mehr als 1000 überdimensionale Dominosteine wurden von Jugendliche, Schülern und Auszubildenden bemalt. Diese werden ab heute zu einer zwei Kilometer langen Dominokette aufgebaut und am 9. November zum &quot;Fest der Freiheit&quot; umgestoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Die Dominosteine stehen in Richtung Brandenburger Tor&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Die Dominosteine stehen in Richtung Brandenburger Tor&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/dominoday_reihe.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Die Dominoreihe noch gut verpackt auf dem Weg zum Brandenburger Tor - Foto: h|b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steine werden am Abend des 9. November schließlich von Lech Walesa von der einen Seite aus und von Jugendlichen aus Berlin von der anderen aus angestoßen. Das ganze Wochenende kann man die Steine besichtigen und auf kleinen Schilder die Geschichte zu jedem Stein lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Stadtplan mit der geplanten Dominoreihe&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Stadtplan mit der geplanten Dominoreihe&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/dominoday_plan.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Der geplante &quot;Mauerfall&quot; entlang der ehemaligen Grenze - Foto: h|b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umkippen der Dominosteine ist Teil des Fests der Freiheit, das am Jahrestag des Mauerfalls mit Staatsgästen, Zeitzeugen und tausenden Besuchern rund ums Brandenburger Tor gefeiert wird. Mehr Informationen unter Adresse &lt;a href=&quot;http://www.mauerfall09.de&quot; target=&quot;_new&quot;&gt;www.mauerfall09.de&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Schön bemalte Dominosteine zum Jahrestag der Maueröffnung&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schön bemalte Dominosteine zum Jahrestag der Maueröffnung&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/dominoday_potsdamer_platz.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Künstlerisch gestaltete Steine von Schülern und Jugendlichen - Foto: h|b</description>
    <dc:creator>wishbringer56</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 wishbringer56</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-06T10:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wishbringer.twoday.net/stories/5973641/">
    <title>20 Jahre + 20 Jahre = 40 Jahre</title>
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    <description>Jetzt muss ich ja schnell noch jemand gratulieren, bzw. eher &quot;etwas&quot;. Dem Berliner Fernsehturm, dem weithin sichtbaren Monument der DDR, der heute als wichtige Landmarke 40 Jahre alt wird. Ich freu mich immer, wenn ich von irgendwoher zurückkomme und ihn aus der Entfernung das erste Mal wieder sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Rosen für den Fernsehturm&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Rosen für den Fernsehturm&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/fernsehturm_01.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Rote Rosen für das Geburtstagskind - foto: h|b</description>
    <dc:creator>wishbringer56</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 wishbringer56</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-03T18:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wishbringer.twoday.net/stories/5863796/">
    <title>Herr Flix</title>
    <link>http://wishbringer.twoday.net/stories/5863796/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Flix vor dem Plakat der Ausstellung&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Flix vor dem Plakat der Ausstellung&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/flix_ausstellung.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Der doppelte Flix vor dem Plakat der Ausstellung - Foto: h|b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Comics erreicht man auch junge Menschen, um sie mit einem Thema zu konfrontieren, dass eher zu den Ernsten gehört, der Deutschen Teilung. Das sagte Axel Klausmeier, der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, gestern Abend zur Eröffnung der Open-Air Ausstellung &quot;Da war mal was&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Flix mit Lars von Törne&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Flix mit Lars von Törne&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/flix_toenne.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Flix erklärt Lars von Törne vom Tagesspiegel die Comicidee - Foto: h|b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felix Görmann alias Flix, hat über ein Jahr Comics zu diesem Thema im Tagesspiegel veröffentlicht. Mit der Vernissage konnte nun auch das Buch dazu vorgestellt werden. Auch Rainer Eppelmann, der Vorstandsvorsitzender der Stiftung Aufarbeitung, war verblüfft über die Wirkung und die Ernsthaftigkeit dieses Comicbandes, der nun rechtzeitig zu 20 Jahren Mauerfall, aus verschiedenen persönlichen Perspektiven, das Leben in Ost und West während der Trennung erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Flix mit Rainer Eppelmann&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Flix mit Rainer Eppelmann&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/flix_eppelmann.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Rainer Eppelmann mit Flix - Foto: h|b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Protagonisten sind realen Personen und Erlebnissen nachempfunden, gerade das macht dieses Buch so authentisch. Beim Lesen schwankt man zwischen Schmunzeln und Innehalten, wobei Schmunzeln Gott sei Dank überwiegt. Eine Auswahl der Episoden hängt jetzt als jeweils fast zehn Quadratmeter große Plakate auf Stelltafeln vor der Mauergedenkstätte. Voraussichtlich ein Jahr wird die Ausstellung dort zu sehen sein. Hingehen lohnt sich, bei &lt;a href=&quot;www.der-flix.de&quot; target=&quot;_new&quot;&gt;www.der-flix.de&lt;/a&gt; vorbeischauen sowieso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Besucher vor der Comicwand&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Besucher vor der Comicwand&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/flix_besucher.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Die Dauerausstellung an der Versöhnungskirche - Foto: h|b</description>
    <dc:creator>wishbringer56</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 wishbringer56</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-06T15:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wishbringer.twoday.net/stories/5830642/">
    <title>Metamorphose</title>
    <link>http://wishbringer.twoday.net/stories/5830642/</link>
    <description>Ein schönes Beispiel für urbane Metamorphose ist in den letzten Jahren der Berliner Schloßplatz. Gegenüber dem altehrwürdigen Dom stand zu DDR Zeiten seit 1976 der Palast der Republik als &quot;Offenes Kulturhaus&quot;, oder - je nach Sichtweise - auch schon mal  &quot;Palazzo Prozzo&quot; genannt. Davor war viel Platz für Aufmärsche zu Jahrestagen. Ganz früher stand hier auch mal ein Schloß, aber das war vor meiner Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Der Palast der Republik im Januer 2006&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Der Palast der Republik im Januer 2006&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/pdr_spiegelung.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Der Palast der Republik vor Abrissbeginn - Foto: h|b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich nach der Wende wurde dem Gebäude nach einer eingehenden Untersuchung Asbest diagnostiziert und damit war sein Ende besiegelt. Es durfte noch ein wenig dahinsiechen, eine Behandlung zur Gesundung war nicht opportun und so wurden 1998 die lebenserhaltenden Maßnahmen und das Gebäude abgebrochen. Das zog sich allerdings sehr lange hin, der letzte Treppenturm fiel erst im Dezember 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Die Reste des Palastes der Republik&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Die Reste des Palastes der Republik&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/pdr_gemalt.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Der letzte Turm fällt - Foto: h|b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
78.000 Tonnen Material wurden abgetragen, der hochwertige schwedische Stahl eingeschmolzen und nach Dubai verkauft, zum Bau des Burj Dubai, dem im Jahr 2008 höchsten Gebäude der Welt. Auch wer einen Golf VI fährt, hat möglicherweise ein wenig Palaststahl in seinem Motor. Der vorerst letzte Akt wurde letzte Woche eröffnet: Die größte, offene Liegewiese Berlins, direkt an der Spree. Um sie ausgiebig zu nutzen, fehlt jetzt nur ein wenig Sommer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Grüner Rollrasen an der Spree vor dem Berliner Dom&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Grüner Rollrasen an der Spree vor dem Berliner Dom&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/schlossplatz.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Die große Liegewiese unter dem &quot;Himmel über Berlin&quot; - Foto: h|b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Akt ist bereits geplant, die Wiederauferstehung des Stadtschlosses als Humboldtforum. Der Bund hat bereits zugestimmt, der Wiederaufbau soll allerdings zum großen Teil aus privaten Spenden finanziert werden. Wann ich also der Sammlung ein weiteres Bild hinzufügen kann, ist noch völlig ungewiss, vielleicht bin ich bis dahin nicht mal mehr in Berlin.</description>
    <dc:creator>wishbringer56</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 wishbringer56</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-18T14:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wishbringer.twoday.net/stories/5791687/">
    <title>What More Can I Give</title>
    <link>http://wishbringer.twoday.net/stories/5791687/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Michael Jackson bei Madame Tussaud&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Michael Jackson bei Madame Tussaud&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/michael_jackson_madame_tussaud.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Fotomotiv und Kondolenzbuch bei Madame Tussaud - Foto: h|b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sitzt er sicher längst im Olymp und jammt mit Elvis, John und wer da oben noch so abhängt seine neuen Songs, die er in seinen geplanten 50 Konzerten hätte singen wollen. Wobei singen ja der falsche Begriff ist, Michael Jackson hat seine Songs ja eher &quot;performed&quot;. Choreographie und die Songs waren eine Einheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wurde wieder deutlich, da nach seinem Tod auf allen Programmen entweder Konzertmitschnitte oder Videos liefen. Gerade bei den Videos hat man auch die Genialität des Künstlers wieder deutlich sehen können, auch wenn oft berühmte Regisseure mit an Bord waren. Andererseits kamen mir viele Bewegungen aus heutiger Sicht ziemlich affig vor. Der dauernde Griff in den Schritt, das grobmotorische Armgeschlacker, sah alles ein wenig nach ADS aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Trauerwache für Michael Jackson an der Weltzeituhr&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Trauerwache für Michael Jackson an der Weltzeituhr&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/michael_jackson_trauer.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Die Überreste der Erinnerungsnacht am Alex - Foto: h|b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dem auch sei, er hat die Musikgeschichte der letzten 20 Jahre geprägt wie kein anderer und so ist auch nicht verwunderlich, dass selbst in Berlin eine spontane Andacht unter der Weltzeituhr entstand und sich das Kondolenzbuch bei Madame Tussaud kontinuierlich füllt. Dort kann man ihn auch sehen, denn er wurde direkt in den frei zugänglichen Bereich geholt. Eine nette Geste für alle Fans und natürlich auch für mich. Goodbye Michael and farewell.</description>
    <dc:creator>wishbringer56</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 wishbringer56</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-29T05:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wishbringer.twoday.net/stories/5762021/">
    <title>Bad Bank City</title>
    <link>http://wishbringer.twoday.net/stories/5762021/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Die Frankfurter Skyline&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Die Frankfurter Skyline&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/skyline_frankfurt.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Foto: h|b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ich ja 2001 nach Berlin gezogen bin, um dem Rhein-Main Gebiet zu entfliehen, bin ich in der letzten Zeit doch wieder häufiger dort. Zum einen ist natürlich die Bahn dort gut vertreten, sowohl der Personenverkehr, als auch das Netz, und - nicht zu vergessen - der IT Dienstleister der Bahn, die DB Systel finden sich in Frankfurt, zum anderen aber auch bedingt durch einen Teil der Familie der dort zu Hause ist und inzwischen mit zwei Enkelkindern ein lohnenswertes Ziel darstellt. So kann ich oft berufliche Aufgaben mit dem Angenehmen verbinden, wenn ich auf das Diensthotel verzichte und privat übernachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zweitägiger Termin in der vorletzten Woche brachte mich auf das Dach der ehemaligen Bahnzentrale in der Stephensonstrasse. Von dort hat man einen herrlichen Blick auf die imposante Skyline von Frankfurt. Der ehemalige Güterbahnhof zwischen Rebstockpark und Friedrich-Ebert-Anlage ist inzwischen fast komplett verschwunden und in den Besitz der Messe übergegangen, die dort immer neuere Hallen erstellt. Ehemals als Europaviertel groß als Wohn- und Eventviertel konzipiert, ist davon nicht mehr viel übrig geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Baustelle der ehemaligen Bundesbahndirektion Frankfurt am Main&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Baustelle der ehemaligen Bundesbahndirektion Frankfurt am Main&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/bauen_in_frankfurt.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Hier entsteht der T185 - Foto: h|b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich dann letztens vor der Baugrube des T185 stand, auch bekannt als Tower 185 oder PricewaterhouseCoopers Tower, wurde mir doch ganz wehmütig. Hier stand einst die Bundesbahndirektion Frankfurt am Main, direkt dahinter das Rechenzentrum der Deutschen Bahn, wo ich von 1982 bis 1995 als &quot;Maschinenbediener&quot; einen großen Teil meiner Zeit verbrachte. In der Direktion gab es die legendären Faschingspartys der Bahner und, nicht zu vergessen, ein Ganglabyrinth, das seines Gleichen suchte. Der unterirdische Gang zwischen Rechenzentrum und Direktion war nur was für unerschrockene und erfahrene Helden der EDV, gestählt durch stundenlange Sessions in Moria. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist nur noch die Sparda als Überbleibsel der glorreichen Zeit übrig geblieben, die einst mit dem Hochhaus der ZD (Zentralstelle für Datenverarbeitung), der HVB (Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn), dem Güterbahnhof, dem Rechenzentrum und der Bundesbahndirektion das Zentrum der alten Bundesbahnwelt darstellte. Alles Geschichte, alles gesprengt.</description>
    <dc:creator>wishbringer56</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 wishbringer56</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-22T05:02:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wishbringer.twoday.net/stories/5697615/">
    <title>Rosinen</title>
    <link>http://wishbringer.twoday.net/stories/5697615/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Der Held der Luftbrücke&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Der Held der Luftbrücke&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/rosinenbomber1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Der Held der Berlin-Blockade - Foto: h|b [Archiv 2008]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute durfte es zum Jahrestag wieder Rosinen regnen. An kleinen Fallschirmen warf Gail Halverson aus einem Rosinenbomber - der Tempelhof zum Tag der offenen Tür zwar überfliegen, aber nicht dort landen durfte - Süßigkeiten, so genannte &quot;Candy Drops&quot;, hinunter zur wartenden Menge der Schaulustigen. Vor allen Dingen die Kinder warfen sich tapfer ins Getümmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechzig Jahre ist es her, dass die Blockade der sowjetischen Alliierten am 12. Mai 1949 beendet wurde. Mit der Blockade wollten die Sowjets 1948 den Rückzug der Alliierten aus dem Westteil der Stadt erzwingen. Doch die Westmächte wichen nicht zurück. West-Berlin wurde durch die Luft versorgt und überlebte. Diese Leistung war eine der Säulen der Argumentation im letzten Jahr zum Volksentscheid, Tempelhof offen zu halten. Hat aber nicht geholfen. Wie man sieht, Gedenken geht auch so.</description>
    <dc:creator>wishbringer56</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 wishbringer56</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-12T17:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wishbringer.twoday.net/stories/5687946/">
    <title>Zettel falten</title>
    <link>http://wishbringer.twoday.net/stories/5687946/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;20 Jahre Mauerfall - Ausstellung auf dem Alexanderplatz&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;20 Jahre Mauerfall - Ausstellung auf dem Alexanderplatz&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/wirsinddasvolk.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ausstellung auf dem Alexanderplatz zu 20 Jahre Mauerfall - Foto: h|b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwanzig Jahre nach der letzten gefälschten Kommunalwahl in der &lt;strike&gt;ehemaligen&lt;/strike&gt; DDR eröffnet heute eine große Ausstellung zur friedlichen Revolution auf dem Alexanderplatz in Berlin. Am Abend des siebten Mai 1989 trat Egon Krenz vor die Kameras und musste zerknirscht zugeben, dass lediglich 98,85 % die Einheitsliste unterstützt haben. Nach jahrelangen Meldungen mit einer 99 vor dem Komma ein unerhörter Vorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst das war noch gelogen, oder ausgewürfelt, denn die erstmals vor Ort ihr Recht wahrnehmenden Wahlbeobachter der sozialen Initiativen hatten ganz andere Eindrücke mitgebracht. So sollen in Berlin mindestens 7 - 9 % der Wählerinnen die Einheitsliste mit einem Strich ungültig gemacht haben. Das war dafür, dass man sich bereits verdächtig machte, wenn man überhaupt in die &quot;Wahlkabine&quot; ging, ein durchaus mutiger Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber egal, es konnte nicht sein, was nicht sein darf. Eine &quot;nur&quot; 90%ige Bestätigung der Einheitsliste hätte die Legitimation des ganzen System aus Lesart der Herrschenden in Frage gestellt. So hat man einfach - wahrscheinlich wie immer - die Zahlen ausgewürfelt und als Kompromiss halt die 98 vor dem Komma gewählt. Was danach kam ist bekannt und kann jetzt auf dem Alexanderplatz in Ruhe nachvollzogen werden. Viva la revolución.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein umfangreiches Dossier dazu gibt es auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung: &quot;&lt;a href=&quot;http://www.bpb.de/themen/WF23G9,0,0,Protest_gegen_Wahlbetrug.html&quot; target=&quot;_new&quot;&gt;&lt;b&gt;Protest gegen Wahlbetrug&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&quot;</description>
    <dc:creator>wishbringer56</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 wishbringer56</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-07T13:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wishbringer.twoday.net/stories/5645449/">
    <title>Passwesen</title>
    <link>http://wishbringer.twoday.net/stories/5645449/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Passausgabe am Potsdamer Platz&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Passausgabe am Potsdamer Platz&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/passwesen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Foto: h|b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Bahntower und Kanadischer Botschaft auf dem Potsdamer Platz steht ein Stück Hinterlandmauer die, zusammen mit der Eastside-Gallery, sicher zu den am meist fotografierten Hinterlassenschaften deutsch-deutscher Geschichte gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schön bunt, mit allerlei Graffitti und Botschaften verziert, dient sie als Hintergrund für unzählige Fotos die hier täglich von den internationalen Besuchern geschossen werden. Posing vor einem Stückchen DDR-Disneyland in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anziehungskraft machen sich findige junge Leute bereits seit längerem zu Nutze und versuchen der zahlreichen Touristenschar das Geld aus der Tasche zu ziehen. Waren es im letzten Jahr noch zwei Studenten, die sich - bevorzugt mit jungen, hübschen Touristinnen - vor den Mauerstücken mit Fantasieuniformen fotografieren ließen, ist in diesem Jahr das zweite Standbein mit dem Stempelkissen und den &quot;Original-DDR Einreise-Visa&quot; dazugekommen. Schön gruselig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos werden natürlich auch weiterhin gerne gemacht, gegen einen kleinen Obulus versteht sich. Einziger Wermutstropfen der &quot;Authentizität&quot;: Die Grenzer sind viel zu freundlich bei der Sache. Wie soll da denn bitte echte sozialistische Stimmung aufkommen? &quot;Se gommn hier ni rein&quot;&quot; ist wohl auch nicht mehr erwünscht. Gut so.</description>
    <dc:creator>wishbringer56</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 wishbringer56</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-15T15:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wishbringer.twoday.net/stories/5501903/">
    <title>Abgeschoben</title>
    <link>http://wishbringer.twoday.net/stories/5501903/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Die Infobox wird neu tapeziert&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Die Infobox wird neu tapeziert&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/mauerreparatur.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Mauerreparatur - Foto: h|b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von zentraler Wirkungsstätte abgeschoben in den hinteren Winkel des Potsdamer Platzes, muss in Zeiten von Glamour und Luxus die Erinnerung ein wenig zurückstehen. Die rote Infobox - noch vor wenigen Tagen eingeweiht zu Beginn des Gedenkjahres zum 20-jährigen Mauerfalls - hat während der Berlinale ihren Platz an die Loreal-Beauty-Box abgegeben und hält sich nun etwas bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortswechsel ist wohl nur temporär und soll bei freiwerden des angestammten Platzes wieder rückgängig gemacht werden. Die Gelegenheit nicht ganz so prominent zu wirken haben die Macher gleich zum Anlass genommen, die halbe Treppe wieder in einen vorzeigbaren Zustand zurückzuversetzen. Die kurze Zeit die sie bereits stand, hatte schon ein wenig an ihrer Substanz genagt. Schließlich muss sie mindestens bis zum 9. November durchhalten.</description>
    <dc:creator>wishbringer56</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 wishbringer56</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-12T06:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wishbringer.twoday.net/stories/5485782/">
    <title>Halbe Treppe</title>
    <link>http://wishbringer.twoday.net/stories/5485782/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Die neue &quot;Aussichtsplattform&quot; auf dem Potsdamer Platz&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Die neue &quot;Aussichtsplattform&quot; auf dem Potsdamer Platz&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/mauerfall_01.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Halbe Treppe in Rot - Foto:h|b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Auftakt des Jubiläumsjahres zu &quot;20 Jahre Mauerfall&quot; steht seit letzter Woche eine überdimensionale rote Infobox auf dem Potsdamer Platz. Diese Infobox ist gleichzeitig eine große Treppe mit Plattform, die man ersteigen, und, von der man den Potsdamer- und Leipziger Platz aus rund 10 Meter Höhe betrachten kann. Die Meinungen schwanken zwischen &quot;gelungener Versuch&quot; und &quot;peinlicher Patzer&quot;. Auf jeden Fall erregt sie Aufmerksamkeit auf dem großen, freien Platz, auch wenn sie, wie die CDU meint: &quot;... die Brutalität der Mauer nicht deutlich macht.&quot; Es hat in der Tat eher Eventcharakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Passantin betrachtet die Vexierbilder zum Mauerfalljubiläum&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Passantin betrachtet die Vexierbilder zum Mauerfalljubiläum&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/mauerfall_02.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Es kommt auf den Winkel an - Foto: h|b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessanter sind die aufgestellten Tafeln rund um die Infobox, auf denen man sich &quot;Vexierbilder&quot; verschiedener Berliner Stadtbezirke anschauen kann. Je nach Blickwinkel sieht man so entweder den aktuellen Zustand, oder man bekommt einen Blick in die Vergangenheit. Da die Bilder aus dem exakt gleichen Blickwinkel aufgenommen werden, ein erstaunliches Aha-Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf des Jahres wird es noch eine mobile Infobox geben, auf die mittels eines großen, roten Heliumpfeiles, über den jeweiligen Standorten schwebend, hingewiesen wird. So z.B. an der Bernauer Straße oder an der Museumsinsel. Also, einfach mal die Augen offenhalten und den roten Pfeil suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen zum Gedenkprogramm gibt es unter &lt;a href=&quot;http://www.mauerfall09.de&quot; target=&quot;_new&quot;&gt;&lt;b&gt;www.mauerfall09.de&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>wishbringer56</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 wishbringer56</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-01T15:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wishbringer.twoday.net/stories/5357432/">
    <title>Kindertransporte</title>
    <link>http://wishbringer.twoday.net/stories/5357432/</link>
    <description>Am Bahnhof Friedrichstraße wurde heute nachmittag ein Denkmal, welches an 10 000 in den Jahren 1938/39 nach Großbritannien in Sicherheit gebrachte jüdische Kinder erinnern soll, der Öffentlichkeit übergeben. Über einem kurzen Schienenstrang steht zu lesen: Züge ins Leben  und Züge in den Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Skulptur ist ein Werk des israelischen Künstlers Frank Meisler. Die Szene zeigt eine Kindergruppe. Fünf Figuren in grauer Bronze blicken zur einen Seite und sollen die 1,5 Millionen Kinder symbolisieren, die in den Konzentrationslagern der Nazis ermordet wurden. Zwei Kinderfiguren aus hellerer Bronze schauen in die andere Richtung und stehen für die 10.000 geretteten Mädchen und Jungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Frank Meisler ist als kleiner Junge im August 1939 am Bahnhof Friedrichstraße in einen der Züge in die Freiheit gestiegen. An der Einweihung des Denkmals nahmen der Baustadtrat von Mitte, Ephraim Gothe (SPD), Polizeipräsident Dieter Glietsch und Vertreter der Jüdischen Gemeinde teil. Es ist das erste Denkmal in Berlin, das an die Kindertransporte erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Denkmal zur Erinnerung an die Kindertransporte&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;Denkmal zur Erinnerung an die Kindertransporte&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/denkmal_friedrichsstrasse.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Foto: h|b</description>
    <dc:creator>wishbringer56</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wishbringer56</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-30T14:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wishbringer.twoday.net/stories/5347665/">
    <title>Last Standing</title>
    <link>http://wishbringer.twoday.net/stories/5347665/</link>
    <description>Nach gut drei Jahren ist es nun so weit. Der Abriss - offiziell heisst es natürlich &quot;Rückbau&quot; - des Palastes der Republik wird vollendet. Eigentlich sollte bereits gestern Schluß sein, aber der Bagger biß sich am letzten Turm die Zähne aus. So muss erst ein Ersatzbagger her. Aber, egal wie sich das Gebäude wehrt, am Ende siegt der menschliche Wille über den Beton und die Geschichte. Aus Staub kommen wir, zu Staub werden wir. Was bleibt ist die Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Die Reste des Palastes der Republik&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Die Reste des Palastes der Republik&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/pdr_gemalt.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Der letzte Turm - Foto: h|b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Der Palast der Republik im Januer 2006&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Der Palast der Republik im Januer 2006&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/pdr_spiegelung.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Der PdR im Januar 2006 - Foto: h|b</description>
    <dc:creator>wishbringer56</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wishbringer56</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-26T19:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wishbringer.twoday.net/stories/5325165/">
    <title>Volkstrauertag</title>
    <link>http://wishbringer.twoday.net/stories/5325165/</link>
    <description>Heute wird wieder - wie jedes Jahr im November - den Gefallenen der beiden Weltkriege gedacht. Wohlgemerkt &quot;allen&quot; Gefallenen, nicht nur den Deutschen. Das war früher nicht ganz so selbstverständlich und führte auch schon mal dazu, dass dieser Tag zum &quot;Heldengedenktag&quot; umfirmiert wurde. Sperrig ist dieser Tag immer noch, wie auch die &quot;&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/wams_print/article2732173/Schwieriger-Volkstrauertag.html&quot; target=&quot;_new&quot;&gt;&lt;b&gt;Welt Online&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&quot; in ihrem heutigen Editorial schreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu gegebenem Anlass habe ich heute den Friedhof der St.-Petri-Gemeinde in Friedrichshain be- und ein Bilder gesucht, die ich für den heutigen Beitrag verwenden könnte. Viele Menschen waren unterwegs und der November zeigte sich von seiner schönen Seite. Der Friedhof ist riesig und umfasst viele Epochen unserer Zeitgeschichte. An der Mauer Richtung Auerstraße fand ich das folgende Motiv. So wie es aussieht sogar noch mit Einschuss auf den Anfangsbuchstaben. Makaber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Grabstein eines Soldaten der 1940 ums Leben kam &quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Grabstein eines Soldaten der 1940 ums Leben kam &quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/wishbringer/images/volkstrauertag.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Foto: h|b</description>
    <dc:creator>wishbringer56</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wishbringer56</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-16T13:10:00Z</dc:date>
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